Repräsentation und politische Integration in der fragmentierten Stadt
Auf einen Blick
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Projektbeschreibung
Seit dem Ende des Ost-West-Konflikts und der Globalisierung ökonomischer Beziehungen werden die Städte der westlichen Länder einem tiefgreifenden Wandel ausgesetzt. Dies führt in den Großstädten zu verstärkter sozialräumlicher Polarisierung. Zunehmend bildet sich eine Kluft zwischen den an die funktionierenden Bereiche der städtischen Ökonomie angebundenen Quartieren der Mittelschichten und marginalisierten Quartieren, die hohe Arbeitslosigkeit, Armut und sozial Instabilität kennzeichnen. Wir fragen danach, 1. in wie weit sich diese sozialräumliche Polarisierung in einer Auflösung von gemeinsamen Problemdefinitionen und Politikvorstellungen von Stadtbewohnern niederschlägt und 2. wie diese unterschiedlichen Quartiere in den Wahrnehmungen und Entscheidungsprozessen von Politikern repräsentiert sind.
Wir vergleichen ausgegrenzte und privilegierte Gebiete in den Städten Berlin, Leipzig, Mannheim und Köln dahin gehend, ob die politische Integration auf stadtgesellschaftlicher Ebene noch gegeben ist bzw. gefördert werden kann.
Projektleitung
- Person
Prof. i. R. Dr. rer. pol. Hartmut Häußermann
- Stadt- und Regionalsoziologie