SFB 1412/2: Über das Zusammenspiel von Register und soziogeografischer Variation im kanarischen Spanisch (TP A09)
Auf einen Blick
Einzelsprachenwissenschaften, Historische Linguistik
DFG Sonderforschungsbereich
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Projektbeschreibung
Das Projekt konzentriert sich auf die Verbindungen zwischen Register und soziogeographischer Variation im Kanarischen Spanisch anhand drei morpho-syntaktischer Phänomene. Die sprachliche Realität der Kanarischen Inseln ist komplex, da sie politisch zu Spanien gehören und von der Standardvarietät des Festlandspanisch beeinflusst werden, während das Kanarische Spanisch viele sprachliche Merkmale mit dem lateinamerikanischen Spanisch teilen. Daher wird von einer Diaglossie gesprochen, die durch ein Dialekt-Standard-Kontinuum gekennzeichnet ist, in dem Zwischenvarietäten zwischen den lokalen Dialekten und der nationalen Standardvarietät existieren (Auer 2005, 2011), wie (mindestens) ein regionaler Standard. Wir versuchen, Belege dafür zu finden, indem wir das Zusammenspiel zwischen Registerparametern (z.B. Formalität) und soziogeografischen Parametern (z.B. Bildung, Alter) betrachten.
Beteiligte Einrichtungen
Institut für Romanistik
Anschrift
Boeckh-Haus, Dorotheenstraße 65, 10117 BerlinAllgemeiner KontaktTel.: +49 30 2093-73555