Steuerung des Flächenverbrauchs im Dienste der Nachhaltigkeit - Eine vergleichende Untersuchung für China und Deutschland
Auf einen Blick
Robert-Bosch-Stiftung
Projektbeschreibung
Die Umwandlung von landwirtschaftlichen Nutzflächen in Gewerbe- oder Wohngebiete stellt eine Transaktion dar, die eine Transformation der Bodenfläche in seiner physischen Form, als Bündel von Verfügungsrechten und in Bezug auf diejenigen materielle und symbolische Werte umfasst, die Teil der sozialen Konstruktion von Land sind. Die Steuerung dieses Flächenverbrauchs ist für die nachhaltige Landnutzung sowohl im landwirtschaftlichen als auch im urbanen Sektor von großer Bedeutung. Ziel des Projektes ist es, die Effizienz und Nachhaltigkeit der Steuerungsstrukturen der Flächenumwandlung in China und Deutschland vergleichend zu untersuchen. Die beiden Länder unterscheiden sich deutlich hinsichtlich der Lokalisierung ihrer Steuerungsstrukturen auf dem Kontinuum zwischen Markt und Hierarchie im Sinne des Transaktionskostenansatzes. Das Projekt dient deshalb neben dem praktischen Erfahrungsaustausch auch dem Austausch von Erfahrungen in der theoretischen und empirischen Anwendung der Neuen Institutionenökonomik, besonders des Transaktionskostenansatzes, zur Analyse der Steuerungsstrukturen der Landnutzung.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. Dr. h.c. Conrad Hagedorn
- Ressourcenökonomie