Systematische Entwicklung immuncytologischer Messverfahren zur Quantifizierung spezifischer Zytostatika-DNA-Addukte in experimentellen Zellsystemen und in klinischem Probenmaterial

Auf einen Blick

Laufzeit
07/2007  – 04/2010
Förderung durch

DFG Sachbeihilfe DFG Sachbeihilfe

Projektbeschreibung

Ziel des Projektes ist die Entwicklung sensitiver Analysensysteme, die eine qualitative und quantitative Erfassung von strukturell definierten Addukten alkylierender Zytostatika in der DNA von Einzel-Zellen und in definierten Gen-Sequenzen ermöglichen. Exemplarisch sollen im Rahmen des Antrags die drei klinisch eingesetzten Substanzen Chlorambucil, Melphalan und Oxaliplatin untersucht werden. Die immunanalytischen Messverfahren basieren dabei auf Addukt-spezifischen monoklonalen Antikörpern (MAK), die zunächst mit komplexen Antigenen generiert und anschließend retrospektiv charakterisiert werden sollen. Die Verifizierung der Erkennungsspezifität der einzelnen MAK wird hier erstmals systematisch auf Massenspektrometrie / HPLC-Verfahren gestützt werden, insbesondere auf eine elementspezifische quantitative Detektion des Nukleotid-Phosphors mittels induktiv gekoppelter Plasma-Massenspektrometrie (ICP-MS). Damit wird eine nicht-radioaktive, nicht-strukturabhängige Alternative zu den bisherigen Analyseverfahren etabliert, mit der die immuncytologischen Assays unabhängig validiert werden können.