Tagung Ostdeutschland und die Politikwissenscahft" Eine Bilanz 20 Jahre nach der (Wieder-)-Vereinigung" (Veranstaltung: 30.09.2010, Berlin)

Auf einen Blick

Laufzeit
02/2010  – 10/2010

Projektbeschreibung

Die Tagung bildet die letzte einer kleinen Reihe von Konferenzen und ist komplementär zu diesen angelegt. Während es auf den anderen Tagungen um Bilanz und Perspektiven der DDR-Forschung (Institut für Zeitgeschichte München, Außenstelle Berlin) gehen soll sowie um die Forschung zur Geschichte der sozialistischen Staaten in Ostmitteleuropa seit 1989/90 (Hannah-Arendt-Institut Dresden), besteht das eigenständige Profil dieser Tagung in dem Fokus auf die Zeitspanne seit 1989 und einem politikwissenschaftlichen Schwerpunkt.
Die Tagung will erstens eine empirische Bestandsaufnahme der politikwissenschaftlichen Beschäftigung mit Ostdeutschland liefern und dabei unterschiedliche wissenschaftliche Blickwinkel zusammenführen. Sie will zweitens den theoretisch-konzeptionellen Umgang mit Ostdeutschland in den Sozialwissenschaften in den kommenden Jahren diskutieren, ebenso die Relevanz der Ostdeutschlandforschung für die allgemeine sozialwissenschaftliche Theoriebildung und Methodik. Sie will drittens der Wissenschaft Impulse geben, sie für das Thema Ostdeutschland sensibilisieren sowie der interessierten Öffentlichkeit einen Überblick über den Stand der Forschung in der Politikwissenschaft geben.
Zielgruppen sind entsprechend etablierte Wissenschaftler/innen, der akademische Nachwuchs und Multiplikatoren. Im Sinne dieses Konzepts ist eine Zweiteilung in eher öffentlichkeitsträchtige Teile und einen eher an das Fachpublikum gerichteten Teil vorgesehen. Um die Außenwirkung zu maximieren, soll die Tagung unmittelbar vor den Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit vom 30.09.-02.10.2010 an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfinden

Projektleitung

  • Person

    Prof. Dr. Astrid Lorenz

    • Innenpolitik der Bundesrepublik