Thomas Reids Geometry of Visibles als Grundlage einer Theorie des perspektivischen Charakters visueller Wahrnehmung

Auf einen Blick

Laufzeit
12/2015  – 12/2022
DFG-Fachsystematik

Geschichte der Philosophie

Theoretische Philosophie

Förderung durch

DFG Eigene Stelle (Sachbeihilfe) DFG Eigene Stelle (Sachbeihilfe)

Projektbeschreibung

Dieses Forschungsprojekt zielt darauf ab, Thomas Reids Theorie der Gesichtswahrnehmung – vor allem seine Geometry of Visibles - für die zeitgenössischen Philosophie der Wahrnehmung fruchtbar zu machen. Eine Reideanische Theorie des visuellen Raumes und perspektivischer Eigenschaften soll dazu genutzt werden, plausibel zu machen, wie in der Wahrnehmung (insbesondere im Sehen) intrinsische und perspektivische (relationale) Eigenschaften repräsentiert werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, soll erstens ein genaues Verständnis verschiedener Aspekte der Wahrnehmungstheorie und insbesondere der Theorie des Sehens bei Thomas Reid gewonnen werden. Ferner soll untersucht werden, wie eine an Reid angelehnte Theorie geistunabhängiger perspektivischer Eigenschaften uns heute helfen kann, den Doppelcharakter des repräsentationalen Gehalts der Gesichtswahrnehmung adäquat zu beschreiben.

Projektleitung

  • Person

    Dr. Hannes Ole Matthiessen

    • Institut für Philosophie
    • Theoretische Philosophie