Unsicheres Wissen in der Frühen Neuzeit (Veranstaltung: 02.04.-05.04.2007, Wittenberg)
Auf einen Blick
Fritz Thyssen Stiftung
Projektbeschreibung
Die internationale und disziplinenübergreifende Fachtagung Unsicheres Wissen in der Frühen Neuzeit soll für die frühneuzeitlichen Zeichen und Zeugnisse interpretierenden Wissenschaften die epistemologischen und methodologischen Dimensionen des Umgangs mit Gewissheitsverlusten und -mängeln untersuchen. Die Untersuchung von Formen des Skeptizismus und Theorien der Wahrscheinlichkeit im Zeitraum von 1500 bis 1800 soll die Erschließung von Konzeptualisierungen unsicheren oder schwachen Wissens erlauben. Das Vorhaben nimmt Impulse aus zwei unterschiedlichen Forschungsrichtungen (Probabilismus-Forschung, Skeptizismus-Forschung) auf. Durch gründliche Arbeit mit historischem Quellenmaterial will sie unter dem Aspekt unsicheren Wissens bislang unerforschte Gebiete erschließen und die Forschung über unsicheres Wissen auf eine breite Basis stellen. Dabei sollen die 'großen Thesen' angloamerikanischer Provenienz am historischen Material überprüft werden.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. phil. Lutz Danneberg
- Institut für deutsche Literatur