Unterstützung für landwirtschaftliche Genossenschaften
Auf einen Blick
Projektbeschreibung
Um die Wettbewerbsfähigkeit von Landwirten in der Nahrungsmittelversorgungskette zu stärken, möchte die Europäische Union die Restrukturierung und Konsolidierung des Agrarsektors fördern, indem sie die Schaffung freiwilliger landwirtschaftlicher Erzeugerorganisationen unterstützt. Die Generaldirektion Landwirtschaft der Europäischen Kommission (DG AGRI) hat daher eine breit angelegte Studie unter dem Titel “Unterstützung für Agrargenossenschaften“ in Auftrag gegeben, die das notwenige Hintergrundwissen bereitstellen soll, mit dessen Hilfe sich landwirtschaftliche Produzenten in Genossenschaften oder Erzeugergemeinschaften organisieren können. Die konkreten Aufgaben des Projektes sind: 1. Erstellung eines umfassenden Berichtes zum Stand der Entwicklung der Genossenschaften und anderer Formen von Erzeugerorganisationen in den 27 Mitgliedsstaaten der EU. Dabei werden hauptsächlich folgende Einflussfaktoren untersucht: wirtschaftliche und fiskalische Anreize, rechtliche Bedingungen, einschließlich wettbewerbsrechtliche Regelungen, historische, kulturelle und soziologische Aspekte sowie die Beziehungen zwischen Genossenschaften und anderen Akteuren in der Nahrungsmittelkette. 2. Identifizierung spezifischer Fördermaßnahmen und Initiativen, die sich zur Unterstützung von Genossenschaften und anderen Erzeugerorganisationen im Agrarsektor als effizient und wirksam erwiesen haben. Dabei werden explizit die verschiedenen Interventionsebenen (EU, national und regional) ins Auge gefasst, um zu untersuchen, bei welchen spezifischen Aktionen und Maßnahmen EU-Politiken, verglichen mit nationalen oder regionalen Politiken, besonders gut zur Erreichung des o.g. Förderziels beitragen könnten.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. Dr. h.c. Conrad Hagedorn
- Ressourcenökonomie