Untersuchung komplexer molekularer Systeme mit modernen ab initio Multireferenzmethoden
Auf einen Blick
Theoretische Chemie: Elektronenstruktur, Dynamik, Simulation
Theoretische Chemie
DFG Nachwuchsgruppe

Projektbeschreibung
In den vergangenen Jahren wurde durch die Entwicklung alternativer Multirereferenzmethoden wie der Density Matrix Renormalization Group (DMRG) die Möglichkeit zur adäquaten Beschreibung großer und elektronisch komplexer Systeme, welche außerhalb des Anwendungsbereichs konventioneller Methoden liegen, geschaffen. Allerdings ist trotz ihres außergewöhnlichen Potentials die Anzahl an chemisch relevanten Studien mit diesen Methoden recht begrenzt, was zum Teil methodischen Limitierungen geschuldet ist. Im Rahmen dieses Emmy Noether-Projekts werden neuartige Methoden für die DMRG entwickelt, die eine tiefgründige Untersuchung zweier anspruchsvoller chemischer Systeme ermöglichen: a) Eisenbasierte, polynukleare Katalysatoren für Kreuzkupplungsreaktionen und b) eine neuartige Klasse an Photoschaltern, die sogenannten donor-acceptor Stenhouse adducts. Neben diesen aktuellen Anwendungen schafft das Projekt die Grundlage für zukünftige Untersuchungen anderer elektronisch komplexer Systeme.
Themen