Verfahren der Anamnesis: Erinnerung an den Holocaust in Ostmitteleuropa nach 1990 (Veranstaltung: 22.05.-24.05.08, Berlin)

Auf einen Blick

Laufzeit
03/2008  – 05/2008
Förderung durch

Fritz Thyssen Stiftung

Projektbeschreibung

Die interdisziplinäre und internationale Tagung will sich mit den aktuellen Tendenzen und Strategien der Erinnerung an den Holocaust im postkommunistischen Ostmitteleuropa (in Polen, Slowakei, Tschechien, Ukraine, Ungarn wie auch in den 'neuen' Bundesländern) aus kulturwissenschaftlicher Perspektive auseinandersetzen. Angestrebt ist eine vergleichende Analyse und Diskussion diskursiver Transformationen sowie symbolischer (darunter literarischer und künstlerischer) Kodierungen und Repräsentationen, die als Vehikel und Verfahren der 'wiedergefundenen' Erinnerung fungieren. Im Mittelpunkt des Interesses stehen memoriale Prozesse, die im heutigen Ostmitteleuropa vielerorts Formen einer gesellschaftlichen, durchaus widersprüchlichen /Anamnesis/ annehmen, ausgelöst nicht zuletzt durch die demokratische Wende um 1990.

Projektleitung

  • Person

    Prof. Dr. Magdalena Marszalek

    • Humboldt-Universität
    • Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät