Visionäre Erforschung psychosozialer Risikofaktoren und resilienzfördernder Mechanismen in Lebenswelten, mit dem Ziel, innovative Interventionen und präventionsorientierte, translationale Strategien zur Stärkung psychischer Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe zu entwickeln

Auf einen Blick

Laufzeit
07/2026  – 06/2029
DFG-Fachsystematik

Persönlichkeitspsychologie, Klinische und Medizinische Psychologie, Methoden

Förderung durch

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Projektbeschreibung

Das Ziel des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) ist eine Verbesserung der
psychischen Gesundheit der Bevölkerung durch innovative Forschung zu Ursachen psychischer Störungen,
die Entwicklung neuer Präventions- und Therapieverfahren und deren Umsetzung in der Lebenswelt. Der
Förderschwerpunkt der flexiblen Mittel im Rahmen der Ausschreibung „VISIONS26“ liegt auf visionärer
Forschung zu neu aufkommenden Fragestellungen. Gefördert werden Forschungsprojekte, die agil auf
gesellschaftlich relevante Entwicklungen reagieren und sich an der Vision und den strategischen Zielen des
Gesamtkonzepts sowie der Forschungsbereiche „Risiko und Resilienz bei psychischer und physischer
Gesundheit über die Lebensspanne“, „Innovative, individualisierte Interventionen“ und „Prävention,
Genesung und Teilhabe im Lebensumfeld“ orientieren. Ein zentrales Ziel des flexiblen visionären Funds ist
die Förderung inter- und transdisziplinärer Forschungsansätze durch die Zusammenarbeit mehrerer DZPG-Standorte
und externer Partner aus Industrie, Sozial-, Gesundheits- oder Bildungswesen. Die Förderung
von Projekten mit translationalem Potenzial und innovativen methodischen Ansätzen verbindet
wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Wirksamkeit.
Berlin-Potsdam als einer der sechs Standorte ist ein wissenschaftliches Netzwerk unter Beteiligung der
Charité – Universitätsmedizin Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Freien Universität Berlin, Universität
Potsdam, Robert Koch-Institut, Deutschem Institut für Ernährungsforschung, Max-Delbrück-Center und
Max-Planck-Institut. Die Forschung konzentriert sich auf biopsychosoziale Risikomodelle und frühkindliche
Traumatisierung (BE1), innovative klinische Studien zu Pharmako- und Psychotherapie sowie digitalen
Techniken (BE2), Community Health Care und soziale Ungleichheit (BE3), partizipative Forschung (BE4)
sowie globale Kooperationen gegen Stigmatisierung und zur Förderung gemeindebasierter Interventionen
(BE5).