Zentren und Wirkungsräume der Antikerezeption. Zur Bedeutung von Raum und Kommunikation für die neuzeitliche Rezeption der griechisch-römischen Antike

Auf einen Blick

Laufzeit
03/2004  – 03/2005

Projektbeschreibung

In der Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte wurde das Thema Antikerezeption bisher hauptsächlich epochenspezifisch diskutiert (z.B. Antikenrezeption im Hochbarock, Antikensammlungen im 18. Jahrhundert ). Eine systematische Betrachtung nach strukturellen Kategorien war in der wissenschaftsgeschichtlichen Forschung beider Fächer bisher ein Desiderat: Die Tagung beabsichtigte, in einer zeitlich übergreifenden Sicht die Relationen und Kommunikationsformen zwischen den Schauplätzen antiker Hinterlassenschaften und den Kontakt- und Wirkungsräumen der Antikeforschung zu thematisieren. Zugleich möchte die Tagung einen interdisziplinären Beitrag zum aktuellen Diskurs über Diffusion und Wissenstransfer der Frühen Neuzeit und Moderne leisten - mit der speziellen Schwerpunktsetzung auf antiquarische und künstlerische Wissenskommunikation zwischen Rom, Italien und Europa. Sie kooptiert mit dem Sonderforschungsbereich 644 "Transformation der Antike". Die Tagung fand vom 21.-23.02.05 mit Erfolg statt. Momentan ist die Publikation der Tagungsbeiträge in Arbeit.

Projektwebsite öffnen

Projektleitung

  • Person

    Dr. phil. Kathrin Schade

    • Klassische Archäologie