Caroline von Humboldt-Professorin Ethel Matala de Mazza: „Mich fasziniert das Feuilleton schon länger.”

Die Literaturwissenschaftlerin Ethel Matala de Mazza hat ein Faible für die kleinen Formen, untersucht die Wechselbeziehungen zwischen populären Kleingenres und politischen Umbrüchen. Für ihre Forschung und ihr Engagement wird sie mit der Caroline von Humboldt-Professur geehrt.

Die Literaturwissenschaftlerin Ethel Matala de Mazza wurde am 17. November 2021 in einem feierlichen Festakt im Senatssaal der Humboldt Universität mit der Caroline von Humboldt-Professur 2022 ausgezeichnet.

Ethel Matala de Mazza ist Professorin für Neuere deutsche Literatur am Institut für deutsche Literatur der HU und wird von der Jury als eine der national wie international renommiertesten deutschen Literaturwissenschaftler:innen mit der Caroline von Humboldt-Professur gewürdigt. Ihre herausragenden und fachübergreifenden Forschungen zur Geschichte und Theorie politischer Körperschaften und zu Formen des politischen Imaginären spannen von der Französischen Revolution und der Romantik bis zur Gegenwart, zudem hat sie die Geschichte, Theorie und Praxeologie „kleiner Formen“ als neues transdisziplinäres Forschungsfeld eröffnet und befestigt. Die Jury würdigte über ihre beeindruckenden Forschungsarbeiten hinaus ihr Engagement in der Arbeit mit Studierenden und ihren Einsatz für das Fachgebiet an der HU Berlin und ihre Gremientätigkeiten.

Die feierliche Verleihung fand als hybride Veranstaltung statt, und umfasste Begrüßungsreden von der Präsidentin Prof. Dr-.Ing. Dr. Sabine Kunst, eine Festrede von Dr. Edelgard Bulmahn, der Vorsitzenden des Kuratoriums der Humboldt Universität, sowie die Laudatio auf Prof. Matala de Mazza von Prof. Dr. Lothar Müller. Die musikalische Untermalung brachte Jazz-Piano in den Senatssaal. Die Übertragung des Livestreams ist hier weiterhin einsehbar.

Themen:
Caroline von Humboldt-Professur