Installationen, Fotoserien, Klangcollagen – das sind, neben experimentellen Filmen und Texten, Ergebnisse und Entdeckungen aus einem Projekt, in dem sich Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Künstlerinnen und Künstler in Projektteams gemeinsam auf Feldforschung begeben haben. Insgesamt fünf Workshops in drei Berliner Schulen zielten darauf, vor dem Hintergrund aktueller Debatten um Vorstellungen von Multikultur und Leitkultur schulische Lebenswelten und kulturelle Kontexte „anders“ zu erfahren und darzustellen.
Die Ergebnisse werden jetzt in einer Ausstellung präsentiert, die Auskunft gibt über sieben zentrale Kategorien des „So-Seins“: Sammeln und Besitzen, Teilen und Tauschen, Schaffen und Gestalten, Bearbeiten und Benutzen, Lieben und Begehren, Glauben und Hoffen sowie Feiern und Chillen.
Das Projekt „7 Felder. Ethnologie und Kunst in einem Schulprojekt" wurde durch die Initiative Ästhetische Feldforschung initiiert und mit Studierenden des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin erarbeitet. Es wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung und den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung finanziell gefördert.
Das Projekt wird in Trägerschaft des Internationalen JugendKunst- und Kulturhauses Schlesische 27 und in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt realisiert.
Der Eintritt ist frei.
WEITERE INFORMATIONEN
Sabine ImeriHumboldt-Universität zu Berlin
Institut für Europäische Ethnologie
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Tel.: 030 2093-3701
E-Mail: sabine.imeri@hu-berlin.de