Am 18. September 2026 unterzeichnete die Berlin University Alliance (BUA) – der Exzellenzverbund aus FU, HU, TU und Charité Berlin – gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und dem Zuse-Institut Berlin (ZIB) eine Kooperationsvereinbarung für ein gemeinschaftliches Data-Science- und KI-Zentrum in Berlin-Dahlem und Adlershof. Damit legen sie den Grundstein für eine leistungsfähige und institutionsübergreifend nutzbare Infrastruktur für Datenforschung und Künstliche Intelligenz am Wissenschaftsstandort Berlin. Das Land Berlin stellt der BUA dafür zusätzliche Mittel bereit. So sollen Ressourcen effizienter genutzt, Parallelstrukturen vermieden und neue Kapazitäten bedarfsgerecht entwickelt werden.
Neue Möglichkeiten für datenintensive Methoden und Künstliche Intelligenz
„Für die Forschenden der gesamten BUA und damit auch der Humboldt-Universität bedeutet diese Kooperation vor allem einen besseren Zugang zu leistungsfähiger Rechen- und Speicherinfrastruktur. Gerade bei Künstlicher Intelligenz und datenintensiver Forschung können wir die notwendigen Kapazitäten nicht mehr aus der Perspektive einzelner Einrichtungen planen“, sagt Niels Helle-Meyer, Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik der Humboldt-Universität zu Berlin HU). „Wenn wir Ressourcen gemeinsam aufbauen und nutzen, setzen wir öffentliche Mittel effizienter ein und schaffen zugleich bessere Voraussetzungen für Spitzenforschung.“
Professor Dr. Ulf Leser vom Institut für Informatik, der das Projekt für die HU inhaltlich begleitet, ergänzt: „Immer mehr Forschungsfragen lassen sich nur mit leistungsfähigen Daten- und Recheninfrastrukturen bearbeiten. Für die Humboldt-Universität eröffnet die gemeinsame Infrastruktur neue Möglichkeiten, datenintensive Methoden und Künstliche Intelligenz über Fächergrenzen hinweg einzusetzen und weiterzuentwickeln. Damit schaffen wir wichtige Voraussetzungen dafür, dass unsere Forschenden auch künftig international konkurrenzfähig arbeiten können."
Bereits im Mai 2025 hatten die Partner*innen vereinbart, ihre Investitionen in moderne Daten- und KI-Infrastrukturen zu koordinieren. Die nun unterzeichnete Vereinbarung regelt die gemeinsame Governance, Infrastrukturplanung sowie die Nutzung und Bereitstellung von Rechen- und Speicherkapazitäten.
