Deutsch-Französische Beziehungen im Mittelpunkt am Frankreich-Tag 2026 der HU und des Centre Marc Bloch

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Pressemitteilung
International
Research-Lounge, Netzwerktreffen und Podiumsdiskussion mit Politik, Wissenschaft und jungen Stipendiat*innen aus Deutschland, Frankreich und Polen über die Zukunft Europas am Frankreich-Tag an der Humboldt-Universität am 9. Juli 2026.

Im Rahmen des Frankreich-Tages 2026 veranstaltet die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) gemeinsam mit der Stiftung Genshagen am Donnerstag, dem 9. Juli 2026, von 18 bis 20 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion unter dem Titel „35 Jahre Weimarer Dreieck: Impulse für die Zukunft Europas“. Es diskutieren Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft aus Deutschland, Polen und Frankreich über die aktuelle und künftige Rolle des Weimarer Dreiecks für Europa. In dem trilateralen Gesprächs- und Kooperationsformat arbeiten Regierungen, Parlamente und die Zivilgesellschaft eng zusammen, um sich über grenzüberschreitende, europapolitische sowie internationale Angelegenheiten abzustimmen. Die Diskussion findet in der Heilig-Geist-Kapelle, Spandauer Straße 1, 10178 Berlin statt.

Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stehen die politische Handlungsfähigkeit des trilateralen Formats, sein Beitrag zur europäischen Integration sowie seine Bedeutung angesichts innerer und äußerer Herausforderungen in Europa. Auf dem Podium sprechen Dr. Anton Hofreiter, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union, Dr. Ryszarda Formuszewicz, Koordinatorin für deutsch-polnischen Dialog am West-Institut Poznań, sowie Prof. Dr. Pierre-Frédéric Weber, Historiker und französischer Honorarkonsul an der Universität Szczecin/Stettin. Die Diskussion wird von Stephen Bastos, Projektleiter Europäischer Dialog der Stiftung Genshagen, moderiert. Für den Blick der jungen Generation werden zudem ein bis zwei sogenannte „leere Stühle“ für Stipendiat*innen des Deutsch-Französischen Parlaments-Praktikums und des Internationalen Parlaments-Stipendiums des Deutschen Bundestages reserviert. Damit soll ausdrücklich Raum für Perspektiven geschaffen werden, die für die Zukunft der europäischen Zusammenarbeit besonders wichtig sind.

Der Frankreich-Tag an der HU

Am 9. Juli laden die HU und Centre Marc Bloch gemeinsam Wissenschaftler*innen der Berlin University Alliance und weitere Interessierte zum Frankreich-Tag 2026 ein. Die Veranstaltung bringt Förderorganisationen, Forschende und Studierende sowie Politik und Zivilgesellschaft zusammen und widmet sich den deutsch-französischen Beziehungen. Im Mittelpunkt des Frankreich-Tages stehen die wissenschaftliche Vernetzung, der Austausch zu deutsch-französischen Forschungskooperationen sowie die Sichtbarkeit von Fördermöglichkeiten und institutionellen Partnerschaften.

Dr. Yoan Vilain, Beauftragter des Präsidiums für Internationales und Europa: „Mit Frankreich verbindet uns eine Vielzahl herausragender und lebendiger Kooperationen. Diese bauen wir seit zwei Jahren mit Spitzeneinrichtungen noch strategischer aus. Am Frankreich-Tag wird es darum gehen, wie wir noch mehr gemeinsam forschen und lehren können – und wie wir gesamtgesellschaftlich von dieser akademischen Zusammenarbeit profitieren.“

Auf einen Blick

Frankreich-Tag 2026

  • Wann: 9. Juli 2026, 12 bis 20 Uhr
  • Wo: Humboldt-Universität, Senatssaal, Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Anmeldung bis spätestens 5. Juli 2026.

„35 Jahre Weimarer Dreieck: Impulse für die Zukunft Europas“

  • Wann: 9. Juli 2026, 18 bis 20 Uhr
  • Wo: Humboldt-Universität zu Berlin, Heilig-Geist-Kapelle, Spandauer Straße 1, 10178 Berlin

Anmeldung bis spätestens 5. Juli 2026.

Enge Beziehungen der HU zu Frankreich

Die Humboldt-Universität zu Berlin unterhält seit vielen Jahren enge Beziehungen zu Frankreich und setzt auf vielfältige Kooperationen in Forschung, Lehre und akademischem Austausch. Dazu zählen unter anderem die strategische Partnerschaft mit Paris Sciences et Lettres, ein Austauschprogramm mit dem Collège de France, die Zusammenarbeit mit dem Campus Condorcet und Sciences Po sowie Kooperationen im Rahmen von Circle U. und integrierte Studienprogramme mit französischen Partnern wie Paris-Panthéon-Assas. Das An-Institut der HU, das Centre Marc Bloch, ist wichtiger Mittler für den sozialwissenschaftlichen Wissenschaftsaustausch beider Länder. Mit 54 Partnern in Frankreich und insgesamt 119 Verträgen ist Frankreich ein zentraler Partner der HU. Frankreich ist bei den Studierenden regelmäßig das beliebteste Erasmus-Land. Im akademischen Jahr 2025/2026 entschieden sich 167 HU-Studierende für ein Erasmus-Auslandssemester in Frankreich. 

Kontakt

Lisa Hake

Projektkoordination Int. Parlaments-Stipendien (IPS) für die Berliner Universitäten (HU/FU/TU)
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