Die globale Energiewende und ihre geopolitischen Folgen

Auf dem Berlin Forum on Global Cooperation am 18. und 19. Mai diskutieren internationale Akteure über das Spannungsfeld zwischen Energiezusammenarbeit und Energiedominanz.

Durch den Irankrieg und die blockierte Straße von Hormus steht die Welt vor einer neuen Energiekrise. Die internationalen Auseinandersetzungen um Energie verschärfen sich. Mit der propagierten „amerikanische Energiedominanz“ drängt US-Präsident Trump zur Rückkehr zu fossilen Energieträgern, behindert Fortschritte bei sauberer Energie und torpediert internationale Abkommen. China hingegen hat eine technologische Führungsrolle bei sauberen Technologien erlangt und startet eine regelrechte „Elektrotech-Revolution“. Europa steht vor der Herausforderung, seine heimische Industrie zu schützen und seinen Schwerpunkt auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu bekräftigen. Regierungen in Afrika, Asien und Lateinamerika treffen ihre energiepolitischen Entscheidungen im Spannungsfeld von Energiezugang, industrieller Entwicklung und Energiesicherheit. Bei den Ländern des Globalen Südens stellt sich die Frage, wie sie international reagieren und welche Tragweite Partnerschaften mit Europa haben können.

Diese und weitere Themen stehen auf dem Programm des 2. Berlin Forum on Global Cooperation am 18. und 19. Mai. Unter den Teilnehmenden sind u.a. Gabriel Boric, ehemaliger Präsident von Chile, Jürgen Trittin, ehemaliger Bundesumweltminister, Bärbel Kofler, Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ und Adriana Abdenur, Co-Präsidentin des Global Fund for a New Economy sowie ehemalige Sonderberaterin der brasilianischen Präsidentschaft für internationale Angelegenheiten. Markus Hanisch, Direktor des Seminars für Ländliche Entwicklung (SLE) an der Humboldt-Universität zu Berlin, sowie Layla al-Zubaidi und Jörg Haas von der Heinrich-Böll-Stiftung sprechen die Grußworte. Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit zwischen der Heinrich-Böll-Stiftung und dem SLE der Humboldt Universität zu Berlin.

Auf einen Blick

  • Wann: 18. und 19. Mai 
  • Wo: Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
  • Sprache: Die Veranstaltung findet in Englischer Sprache statt.

Anmeldung

Um Anmeldung wird gebeten. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Bei voller Auslastung wird die Veranstaltung per Video in weitere Räume übertragen.

Online-Stream

Alternativ zur Präsenzteilnahme kann die Veranstaltung ohne Anmeldung im Livestream verfolgen.
 

Weiterführende Informationen

Themen:
Nachhaltigkeit