Der viersemestrige Studiengang richtet sich an Bachelorabsolvent*innen aus naturwissenschaftlichen und verwandten Fachrichtungen, die sich in der modernen Materialforschung weiterqualifizieren wollen. Die ersten Studierenden starten im Oktober 2026 auf dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Campus Adlershof. Für die erste Kohorte stehen rund 30 Studienplätze zur Verfügung.
Die Materialwissenschaft ist eine Schlüsseldisziplin des 21. Jahrhunderts, die Lösungen in den Bereichen Energie, digitale Technologien, Nachhaltigkeit und Gesundheit ermöglicht. Das Masterprogramm vermittelt ein interdisziplinäres Verständnis der gesamten Materialentwicklung – von der Synthese und Charakterisierung neuer Materialien über Simulationen bis hin zur Entwicklung funktionaler Systeme – und schafft zugleich Grundlagen für Innovation und Ausgründungen in der Materialforschung.
„Mit dem Abschluss des Masterprogramms qualifizieren sich die Absolvent*innen für eine Karriere in der Forschung, in der Industrie oder auch in der Berliner Startup-Szene – eine der dynamischsten Gründungslandschaften Europas“, sagt Prof. Dr. Philipp Adelhelm vom Institut für Chemie der HU.
Das Studienprogramm ergänzt die etablierten naturwissenschaftlichen Fachrichtungen der Humboldt-Universität um eine fachübergreifende Perspektive. Es verbindet Grundlagen aus Chemie und Physik mit modernen Methoden der Materialforschung, computergestützten Ansätzen und maschinellem Lernen.
„Ich freue mich sehr darauf, die erste Kohorte im kommenden Semester in meinen Lehrveranstaltungen begrüßen zu dürfen“, sagt Prof. Dr. Eva Unger vom Institut für Chemie der HU.
Forschungseinblicke am Campus Adlershof
Der Studiengang ist am Institut für Chemie der Humboldt-Universität verankert. Durch die Zusammenarbeit mit dem Center for the Science of Materials Berlin (CSMB) erhalten Studierende Zugang zu einem interdisziplinären Forschungsumfeld und aktuellen Fragestellungen der Materialwissenschaft. Studierende arbeiten beispielsweise an aktuellen Forschungsfragen zu neuen Materialien und Fertigungsmethoden, nachhaltiger Energiespeicherung, Perowskit-Solarzellen sowie hybriden elektronischen und optoelektronischen Bauelementen.
