Eine Delegation der Landeskonferenz der Berliner Kanzler*innen (LKK) hat am 29. Juni 2026 in Verhandlungen zwischen Gewerkschaften, Arbeitgebervertreter*innen und dem Kommunalen Arbeitgeberverband Berlin eine Tarifeinigung zum Tarifvertrag TV Stud III erzielt. Neben Niels Helle-Meyer, der als Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) in der LKK vertritt, führten Dr. Ulrike Prechtl-Fröhlich, Kanzlerin der Universität der Künste Berlin, sowie Andrea Syring, Kanzlerin der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, die Verhandlungen für die LKK. Bis zum Ablauf der Zustimmungsfrist haben alle Tarifvertragsparteien zugestimmt, so dass der Tarifvertrag in Kraft treten kann.
Mit dem Abschluss des neuen Tarifvertrages wird das bisherige tariflich festgelegte Stundenentgelt für studentische Beschäftigte von 14,32 Euro in mehreren Stufen angehoben: Rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 erhöht sich der Stundensatz nun auch tariflich auf 15,08 Euro – so viel hatte die HU im Vorgriff auf die nun gefundene Einigung bereits seit dem 1. Januar 2026 freiwillig gezahlt. Im nächsten Jahr, ab dem 1. Januar 2027, erhöht sich der Stundensatz dann auf 15,90 Euro. Ab dem 1. Januar 2028 wird der Stundensatz entsprechend der Regelung in der Tarifeinigung für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) um weitere 1,0 Prozent und damit auf 16,06 Euro angehoben. Die weitere Entgeltentwicklung richtet sich nach den zukünftigen Tarifergebnissen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder.
Über die Landeskonferenz der Berliner Kanzler*innen
Die Landeskonferenz der Berliner Kanzler*innen ist eine Vereinigung der Kanzler*innen und Vizepräsident*innen für Haushalt an den Berliner Hochschulen. Innerhalb dieser beraten und tauschen sich die Mitglieder zu Themen aus, die in den Aufgabenbereich der Kanzler*innen und Vizepräsident*innen fallen.