Wie sehen Lebens- und Arbeitswege gefährdeter Forschender und Künstler*innen aus? Wie können Strategien aussehen, um die Wissenschaftsfreiheit auf regionaler und internationaler Ebene zu schützen? Die Berlin-Brandenburg Academic Freedom Week widmet sich diesen Fragen mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm. Organisiert von der Scholars at Risk Section Berlin-Brandenburg, der Berlin University Alliance und Partnerinstitutionen bringt sie regionale und internationale Akteur*innen aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft in Berlin und Brandenburg zusammen.
Die Humboldt-Universität lädt in diesem Kontext zu drei Veranstaltungen ein:
- Am 18. Mai, 16:00 – 18:00 Uhr: Eröffnung und Führung durch die Ausstellung "Standing for Freedom: Portraits of Scientists in Exile" in Anwesenheit der Macher Pascale Laborier und Pierre-Jérôme Adjedj
- Am 20. Mai, 13:00 – 17:00 Uhr: "Centre Marc Bloch Roundtables: Transnational Perspectives on Academic Freedom" mit einer Keynote von Stephanie Balme (Sciences Po Paris) und zwei Gesprächsrunden mit Forschenden zu internationalen Beispielen gefährdeter Wissenschaftsräume und zur Handlungsfähigkeit europäischer Forschungsstrukturen
- Am 20. Mai, 17:30 – 19:30 Uhr: “Wissenschaftsfreiheit in Gefahr: Europäische Universitäten zwischen Resilienz und Verantwortung” mit den Präsident*innen von Humboldt-Universität, Universität der Künste und dem Pariser Campus Condorcet und einem Grußwort vom französischen Botschafter in Deutschland, François Delattre
Die Veranstaltungen werden durch die Unterstützung der Französischen Botschaft in Deutschland, der Berlin University Alliance, des Institut Français Deutschland und der Philipp Schwartz-Initiative ermöglicht.
Die Berlin-Brandenburg Academic Freedom Week wurde 2022 von der Humboldt-Universität ins Leben gerufen und findet zum dritten Mal unter ihrer Leitung statt, erstmals gemeinsam mit dem Regionalverbund Scholars-at-risk Berlin-Brandenburg und der Berlin University Alliance.
