MEDIVA, kurz für Media Diets and Democratic Values, ist eine gemeinsame Forschungsinitiative des Berlin Institute for Integration and Migration Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin und des Humans and Machines Lab der Princeton University, initiiert von Prof. Dr. Manoel Horta Ribeiro (Princeton), Prof. Dr. Naika Foroutan (HU) und Dr. Nader Hotait (HU). Das Projekt untersucht mithilfe digitaler Feldexperimente, wie Empfehlungsalgorithmen die Mediennutzung sowie Einstellung gegenüber Themen beeinflussen können.
Neben Teilnehmenden aus verschiedenen Disziplinen, darunter Informatik und Sozialwissenschaften, waren Forschende aus unterschiedlichen Universitäten und Forschungsinstituten des Berliner Raums, aber auch aus Bremen und München beteiligt. Zudem nahmen Menschen aus der Zivilgesellschaft und der Präventionslandschaft teil, was den interdisziplinären und gesellschaftlich anschlussfähigen Charakter des Symposiums besonders deutlich machte.
Im Symposium wurden zentrale Ergebnisse der YouTube Experimente vorgestellt und in drei thematischen Arbeitsgruppen weiterdiskutiert. Die Diskussionen konzentrierten sich auf algorithmische Rechenschaftspflicht und Plattformdesign, Medien, Demokratie und KI-Einstellungen sowie zukünftige Forschungsmethoden und Paradigmen.
Die nächste Bewerbungsrunde für die Princeton-Humboldt Strategic Partnership Initiative startet am 13. Juli 2026. Weitere Informationen zu aktuellen Bewerbungsfristen und -modalitäten sind im Intranet der HU (für HU-Mitglieder) verfügbar, sowie auf der Webseite des Princeton Institute for International and Regional Studies.

