Economics and Governance of Agriculture and Food (Master of Science, M.Sc.)

Der zukünftige englischsprachige Masterstudiengang „EGAF – Economics and Governance of Agriculture and Food“ wird ab dem Wintersemester 2026/27 angeboten und ersetzt den bisherigen Studiengang „Agricultural Economics“.

Auf einen Blick

Abschluss
Master of Science
Studientyp
weiterführend
Angeboten als
Hauptfach
Bewerbung zum
Wintersemester
Regelstudienzeit
4 Semester
Lehramt
ohne Lehramtsbezug
Lehrsprache
Englisch
Standort
Campus Nord

Studienaufbau und Inhalte

Das Programm richtet den Blick auf das Agrar‑ und Ernährungssystem in seiner gesamten Breite – von landwirtschaftlicher Produktion über Wertschöpfungsketten bis hin zu Politik, Governance und globalen Nachhaltigkeitsfragen.

Im Zentrum steht die Analyse der ökonomischen, institutionellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die das Agrar‑ und Ernährungssystem prägen. Dabei kombiniert der Studiengang quantitative und qualitative Methoden, um komplexe Transformationsprozesse, politische Steuerungsmechanismen und wirtschaftliche Dynamiken fundiert zu verstehen.

EGAF vermittelt sowohl theoretische Grundlagen als auch anwendungsorientierte Kompetenzen und bereitet die Studierenden darauf vor, wissenschaftlich fundierte Beiträge zu aktuellen Herausforderungen wie Ernährungssicherheit, Klimawandel, Ressourcenschutz und nachhaltiger Entwicklung zu leisten. Durch die internationale Ausrichtung, die enge Verbindung zu Forschung und Praxis sowie die Integration eines Praktikums bietet das Programm ein anspruchsvolles und zugleich praxisnahes Studium, das auf vielfältige berufliche Wege im Agrar‑ und Ernährungssystem vorbereitet.

Im Verlauf des Studiums erwerben die Studierenden fundierte fachliche, theoretische, methodische und soziale Kompetenzen, die für selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten unerlässlich sind. Ein zentrales Merkmal des Studiengangs ist seine starke inter‑ und transdisziplinäre Ausrichtung. Dies zeigt sich insbesondere im transdisziplinären Forschungsmodul sowie in weiteren, gemeinsam angebotenen Modulen mit anderen Studiengängen des Thaer‑Instituts, die eine umfassende Perspektive auf das Agrar‑, Gartenbau‑ und Ernährungssystem ermöglichen.  Dabei werden alle Module in englischer Sprache unterrichtet.

Damit bereitet der EGAF-Studiengang die Studierenden sowohl auf qualifizierte berufliche Tätigkeiten als auch auf ein Promotionsstudium vor. Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, komplexe Herausforderungen im Agrar‑ und Ernährungssystem zu analysieren und zielgerichtete, umsetzbare Lösungen zu entwickeln, die wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Rahmenbedingungen gleichermaßen berücksichtigen.

Im 1. Semester werden ausschließlich Pflichtmodule im Umfang von 30 ECTS absolviert. Im 2. Semester folgt ein weiteres Pflichtmodul (10 ECTS) sowie zwei Wahlpflichtmodule im Umfang von insgesamt 20 ECTS. Im 3. Semester ist ein Praktikum vorgesehen (10 ECTS), ergänzt durch ein weiteres Wahlpflichtmodul (10 ECTS) und ein interdisziplinäres Wahlmodul (10 ECTS). Im 4. Semester wird die Masterarbeit im Umfang von 30 ECTS angefertigt.

Besonderheiten

  • ein Bachelor-Abschluss in einem verwandten Fachgebiet
  • 10 ECTS in Ökonomie
  • 10 ECTS in Mathematik/Statistik
  • Sprachnachweis Englisch C1
     

EGAF verbindet ökonomische Analyse, Governance‑Perspektiven und Nachhaltigkeitsfragen im Agrar‑ und Ernährungssystem. Das Studium ist inter‑ und transdisziplinär, vollständig englischsprachig und durch internationale Inhalte, Lehrende und Studierende klar global ausgerichtet. Ein Praktikum und projektorientierte Lehrformate sorgen zudem für einen starken Praxisbezug.

  • Interesse an den ökonomischen Grundlagen des Agrar‑ und Ernährungssystems und an den Möglichkeiten der politischen und privatwirtschaftlichen Gestaltung seiner Rahmenbedingungen
  • Bereitschaft, quantitative und qualitative Methoden zu erlernen und anzuwenden
  • Analytisches Denken und Freude an komplexen Zusammenhängen
  • Gute Englischkenntnisse
  • Team‑ und Kommunikationsfähigkeit
  • Interesse an inter‑ und transdisziplinärem Arbeiten

Fachspezifische Zugangs- und Zulassungsregeln

Nicht barrierefrei

Anschlussmöglichkeiten & Berufsperspektiven

Nach erfolgreichem Abschluss des Programms sind die Absolventinnen und Absolventen für vielfältige berufliche Tätigkeiten qualifiziert, unter anderem in:

  • Privaten Agrarunternehmen und Beratungsfirmen sowie vor- und nachgelagerten Wirtschaftssektoren
  • Behörden und öffentlichen Institutionen 
  • Internationalen Organisationen 
  • Wissenschaftlichen Einrichtungen (Forschung und Lehre)
  • Nichtregierungsorganisationen