Vom 29.06. bis 23.07.2026 fand an der HU Berlin die diesjährige Summer School des Harvard Institute for World Literature statt. Unterstützt wurde die Gastgeberinnenschaft der HU durch Förderung der Einstein-Stiftung Berlin sowie der Oxford-Berlin Research Partnership. Während der vierwöchigen Summer School begrüßten die Organisator:innen Prof. Stefano Evangelista (Oxford), Prof. Gesa Stedman (GBZ, HU Berlin) und Dr. Evi Heinz (GBZ, HU Berlin) 140 Doktorand:innen und 12 Gastdozierende aus über 20 Ländern an der HU.
Die Teilnehmer:innen besuchten tägliche Seminare zu verschiedenen Themenschwerpunkten innerhalb der vergleichenden Literaturwissenschaft und tauschten sich in wöchentlichen Kolloquien zu ihrer Forschung im Bereich „World Literature“ aus. Begleitet wurde die Summer School durch Gastvorträge von Prof. Elleke Boehmer (Oxford), Prof. David Damrosch (Harvard), Prof. Francesca Orsini (SOAS) und Prof. Galin Tihanov (Queen Mary, University of London). Ein weiteres Highlight des vierwöchigen Programms war eine Lesung und Diskussion mit der preisgekrönten deutschen Autorin Judith Schalansky.
Die Zusammenarbeit mit dem Harvard Institute for World Literature geht aus dem an der HU angesiedelten Forschungsprojekt „The Boundaries of Cosmopolis“ hervor. Unter der Leitung von Einstein-Fellow Prof. Stefano Evangelista (Trinity College, Oxford) und Prof. Gesa Stedman (Direktorin des ZI Großbritannien-Zentrum) erforschen die Projektmitarbeiterinnen Dr. Evi Heinz und Rosa Chrystie-Lowe Diskurse und Konzepte des „Weltbürgertums“ im literarischen Austausch zwischen Deutschland und Großbritannien von 1870 bis 1930.
Die diesjährige Organisation der Harvard IWL Summer School an der HU knüpft an eine Reihe erfolgreicher akademischer Workshops und öffentlicher Events an, die das Forschungsteam seit Projektbeginn im Jahr 2023 veranstaltet hat.


