Gefördert werden neue Forschungs- und Lehrinitiativen, sowie der Austausch auf Verwaltungsebene. Ziel ist es, nachhaltige Kooperationen aufzubauen und die internationale Sichtbarkeit der Humboldt-Universität zu Berlin zu stärken.
Beantragt werden können Formate wie wissenschaftliche Workshops und Tagungen, Arbeitstreffen zur Vorbereitung gemeinsamer Drittmittelanträge, die Finanzierung gemeinsamer Publikationen, oder die Ausarbeitung gemeinsamer virtueller Lehrformate. Besonders erwünscht sind Initiativen, die über den individuellen Austausch hinaus ein strukturbildendes Potential aufweisen und öffentlichkeitswirksame Elemente vorsehen.
Die Bewerbung steht Wissenschaftler*innen und Verwaltungsmitarbeitenden der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit einem Tandempartner einer Partneruniversität offen. Die Förderung beträgt bis zu 5.000 Euro pro Projekt.
Nächste Ausschreibung
Die Ausschreibungen werden jährlich im Herbst mit einem Bewerbungsschluss Mitte Januar des jeweiligen Folgejahres veröffentlicht. Mitarbeitende der HU können im HU-Intranet die Ausschreibung einsehen und Anträge stellen.
Einblicke
Die Oxford-Berlin Research Partnership befasst sich seit 2017 mit großen globalen Herausforderungen aus europäischer Perspektive. Eine dieser Herausforderungen liegt im Bereich der nachhaltigen Energienutzung. Um innovative Natrium-Ionen-Batterien der nächsten Generation zu entwickeln, arbeiten die Gruppen von Prof. Dr. Robert House (Universität Oxford) und Prof. Dr. Philipp Adelhelm (Humboldt-Universität zu Berlin) gemeinsam an Natrium-geschichteten Oxiden. Dank Unterstützung durch die HU-Flexfunds konnten beide Teams Fachwissen austauschen, modernste Analysewerkzeuge nutzen und neue Ansätze erforschen.
Mangroven sind für die Artenvielfalt, den Küstenschutz und die Kohlenstoffbindung von entscheidender Bedeutung. Das Kooperationsprojekt „Learning with Mangroves“ ist eine Zusammenarbeit zwischen der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universidade de São Paulo. Ziel ist es, die interdisziplinäre Forschung und Lehre über Mangroven als Lebensraum für zahlreiche Arten voranzutreiben. In einem gemeinsamen virtuellen Masterseminarbetrachten Prof. Dr. Robert Stock (HU) und Prof. Dr. Fraya Frehse (USP) neben akademischen Perspektiven auch das situative Wissen von Fischer*innengemeinden, lokalen Künstler*innen und Naturschutzaktivist*innen. Durch den Einsatz von audiovisuellen, literarischen und künstlerischen Materialien unterstreicht das Projekt die Bedeutung von Mangroven für die Bewältigung globaler Herausforderungen wie Urbanisierung und Klimawandel.
Seit 2021 arbeiten die Universitätsbibliotheken der Humboldt-Universität und der Universität Zürich im Freundeskreis der Bibliotheken zusammen – einem engen Netzwerk wissenschaftlicher Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das zentrale Ziel dieser Kooperation ist der Austausch über Herausforderungen in Veränderungsprozessen, Strategiearbeit und Organisationsentwicklung. Dank der durch die Flex Funds geförderten intensiven Arbeitstreffen beider Häuser ist mittlerweile eine starke Partnerschaft entstanden, in der Zukunftsvisionen und Veränderungsprozesse kollegial miteinander diskutiert werden. Der Freundeskreis zeigt, wie strategische Partnerschaften durch kontinuierlichen Dialog und praktische Lösungsansätze die Innovationskraft von Bibliotheken stärken.
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