Karlsruher Republik? Gerichte und Geschichte
Politischer Machtfaktor, rechtliche Autorität, gutes Gewissen der Bundesrepublik? Die ehemalige Bundesverfassungsrichterin Susanne Baer und die Direktorin des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Gabriele Metzler diskutieren über die Beziehungsweisen von Gericht und Geschichtsschreibung. Die öffentliche Abendveranstaltung der IV. Tagung des Jungen Netzwerks Rechtsgeschichte stellt dabei drei Dimensionen dieser Verschränkungen ins Zentrum: Das Bundesverfassungsgericht als Gegenstand historischer Forschung, den Rückgriff des Gerichts auf geschichtliche Ereignisse und Argumente in seiner Rechtsprechung sowie die Frage, inwiefern das Gericht durch seine Entscheidungen selbst historische Deutungen prägt.

Auf einen Blick
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Beschreibung
Öffentliche Abendveranstaltung der IV. Tagung des Jungen Netzwerks Rechtsgeschichte inkl. Empfang
Senatssaal (R 2027) | Hauptgebäude | Unter den Linden 6
Grußworte
Anna Hofmann, ZEIT STIFTUNG BUCERIUS
Julia von Blumenthal, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin
Philipp Dann, Dekan der Juristischen Fakultät, Humboldt-Universität zu Berlin
Podiumsdiskussion: Karlsruher Republik? Gerichte und Geschichte
Susanne Baer (Berlin) und Gabriele Metzler (Berlin/Potsdam)
Moderation: Sophie Petry (Berlin)
Gefördert von:
ZEIT STIFTUNG BUCERIUS
Humboldt Graduate School
Humboldts Juristischer Freundeskreis – Absolventen und Freunde der Juristischen Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin e.V.
Forum Justizgeschichte e.V.
Mohr Siebeck GmbH & Co. KG
DUNCKER & HUMBLOT GmbH
BRILL Deutschland GmbH
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG