Carlo Azeglio Ciampi, Staatspräsident der italienischen Republik

“The European Union is a democracy not an empire. Shared sovereignty protects everyone and oppresses no one.”

Am 26. Juni 2003 durfte das Walter Hallstein-Institut den Staatspräsidenten der italienischen Republik Carlo Azeglio Ciampi begrüßen. Seine Humboldt-Rede zu Europa trug den Titel „Die deutsch-italienische Freundschaft im Dienst der europäischen Integration“.

Ciampi beginnt mit einem kurzen Rückblick auf sein Erleben der Zeit bevor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Einem Krieg, der einen nie dagewesenen Gedanken von „nie wieder“ in allen ausgelöst habe, die ihn überlebten. Im weiteren Verlauf beleuchtet er die Beziehung zwischen Italien und Deutschland sowie deren Einfluss auf die europäische Integration. Beide Länder hätten durch eine sich ähnelnde Geschichte großes Interesse an einer europäischen Union gehabt. Gleichzeitig hätten sie den Aufbau einer transatlantischen Verbindung zu den USA vorangetrieben. Abschließend betont er die Vorteile einer europäischen Verfassung und appelliert an die Mitgliedstaaten den Entwurf des Konvents anzunehmen.

Im Anschluss an die Rede gab es die Möglichkeit dem Redner Fragen zu stellen.

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Humboldt-Reden