François Fillon, Premierminister von Frankreich

„Die Koordinierung der Wirtschaftspolitiken der Mitgliedstaaten muss einhergehen mit einem höheren kollektiven Anspruch an die Effizienz unserer gemeinsamen Politikbereiche. Das sind im Grunde zwei Seiten ein und derselben Strategie.“

Am 10. März 2010 beehrte der französische Premierminister, François Fillon, das Walter Hallstein-Institut mit einer Humboldt-Rede zu Europa zum Thema „Die Europäische Union im Dienste des Wachstums“.

Zu Beginn geht Fillon auf das geringe Wachstum der europäischen Wirtschaft – lediglich 0,7% - ein, das er neben den Folgen der Finanzkrise als eine der aktuellen Herausforderungen bezeichnet. Zur Überwindung dieser Herausforderungen brauche es Frankreich und Deutschland als Antriebskräfte. Die enge Verbindung der Länder veranschaulicht er anhand einiger Beispiele. Zum Schluss seiner Rede betont er erneut, dass die Stärkung des europäischen Wachstumspotenzials die zentrale Herausforderung der Union sein werde und von deren Bewältigung auch die Bewältigung aller anderen Krisen – wie Armutsbekämpfung – abhinge. 

Im Anschluss an die Rede konnte das Publikum Fragen stellen und mit dem Premierminister in Austausch treten.

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Humboldt-Reden