Am 21. Februar beehrte George A. Papandreou, Premierminister von Griechenland, das Walter Hallstein-Institut mit einer Humboldt-Rede zu Europa zum Thema “Addressing the Financial Crisis - An Opportunity for Europe”.
Zu Beginn seiner Rede betont Papandreou die Notwendigkeit nicht in Stereotypen zu denken. Zwar habe Griechenland Fehler gemacht, doch nicht weil die Griechinnen und Griechen etwa faul seien. Weiterhin stellt er fest, dass die Krise, die Europa erlebt, eine Demokratiekrise sei. So müsse Griechenland vor allem eine Gesellschaft von Transparenz und demokratischer Governance kreieren – neben anderen Herausforderungen, die Lösungen bedürften. Zum Ende seiner Rede macht der Premierminister drei konkrete Vorschläge: es brauche klare Regeln der Mitgliedsstaaten, basierend auf demokratischer, transparenter Governance, deren Einhaltung kontrolliert wird; eine Wiederherstellung des Vertrauens in das griechische Banksystem; einen europäischen Mechanismus zur Regulierung der Schulden.
Im Anschluss an die Rede hatte das Publikum die Möglichkeit in Austausch mit dem Premierminister zu treten und Fragen zu stellen.
George A. Papandreou, Premierminister von Griechenland
„I too often believe that we do not realise the real potential Europe has in this world. If we work together, if we believe in Europe, we can help make this world a better, more just, more democratic, more green place for our citizens [...]"
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