Jean-Claude Trichet, Präsident der europäischen Zentralbank

“The challenge is to set the correct path for European integration. Getting this right is essential to realise fully our continent’s tremendous potential. Let me therefore lay out a vision for the Europe of tomorrow.”

Am 24. Oktober 2011 beehrte Jean-Claude Trichet, der Präsident der europäischen Zentralbank, das Walter Hallstein-Institut mit einer Humboldt-Rede zu Europa. Er sprach zum Thema “Tomorrow and the day after tomorrow: a vision for Europe”.

Trichet macht in seiner Rede drei Vorschläge zum Umgang mit den Herausforderungen, die aus der Dialektik zwischen den Nationalstaaten selbst und der Staatengemeinschafts als Ganzes entstehen:

  1. Statt die Existenzberechtigung der Union immer in der Vergangenheit zu suchen, solle man die europäische Integration mit dem ihr inne liegenden potenziellen Wohlstand begründen

  2. Institutionen und Gesetze schaffen, die diese Vision von Europa tragen

  3. Eine europäische Öffentlichkeit schaffen

Nach einem kurzen Exkurs zur deutsch-europäischen Beziehung, sowie aktuellen Krisen geht der Redner vertieft auf jeden der dargelegten Vorschläge ein und zeichnet seine Version des Europas von morgen – und übermorgen.

Im Anschluss an die Rede hatte das Publikum die Möglichkeit dem Redner Fragen zu stellen und in den Austausch zu treten.

Themen:
Humboldt-Reden