Am 21. September 2015 beehrte der Vize-Präsident der Europäischen Kommission und Kommissar für Euro und Dialog, Valdis Dombrovskis das Walter Hallstein-Institut mit einer Humboldt-Rede. Er sprach zum Thema „The Euro and the future of Europe”.
Zunächst zieht er eine Bilanz über die Einhaltung des Friedensversprechens durch wirtschaftliche Integration und Wohlstand. Er nennt Erfolge der Union – Frieden, den Binnenmarkt und nicht zuletzt den Euro als gemeinsame Währung- und bringt vor, dass die wirtschaftliche Annährung und Zusammenarbeit Grund für den Erfolg der EU ist, es für die Aufrechterhaltung dieses Erfolgs jedoch Veränderungen brauche. Weiterhin thematisierte er den Rückgang des Vertrauens der Bevölkerung in die Union. Eine mögliche Lösung sieht er auch hier in der Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Ziel solle sein, die Menschen davon zu überzeugen, dass sie als Mitglied des Binnenmarkts wirtschaftlich besser dastehen. Mögliche Wege dorthin, benennt Dombrovskis im zweiten Teil seiner Rede; exemplarisch sind hier strukturelle Reformen auf europäischem aber auch nationalem Level zu nennen, die den Binnenmarkt stärken und vertiefen. Der Kommissar endet mit der Aussage, dass ein stabiler Binnenmarkt notwendig sei, um zukünftige Krisen bewältigen zu können.
Im Anschluss an seine Rede, stellte sich Dombrovskis den Fragen aus dem Publikum.
Valdis Dombrovskis, Vize-Präsident der Europäischen Kommission
“Even more of a cause for concern is that many people are losing trust in the European project. We must stop these trends. Rresolve tensions. Restore trust. And come out stronger and united.”

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