
Kinderbetreuung an der HU
Die HU stellt verschiedene Kinderbetreuungsangebote für Studierende und Beschäftigte mit Kind(ern) bereit: von der regulären Tagesbetreuung in der HU-Kita „Die Lupe“ über den studentischen Kinderladen „Die Humbolde“ bis hin zur Veranstaltungs- sowie Not- und Randzeitenkinderbetreuung. Die Angebote werden in Kooperation mit internen und externen Partner*innen realisiert und im Folgenden vorgestellt.
Überblick: Kinderbetreuungsangebote an der HU
Seit 2015 verfügt die HU über eine eigene Kindertagesstätte „Die Lupe“. Untergebracht ist die Kita, die vom studierendenWERK Berlin betrieben wird, im Hedwig-Dohm-Haus in der Ziegelstraße 5-9.
Rund 15 Erzieher*innen betreuen etwa 90 Kinder im Alter von acht Wochen bis zum Schuleintritt. Knapp die Hälfte der Plätze ist für Kinder unter drei Jahren reserviert. Die Einrichtung ist vorrangig für die Kinder von Studierenden und Beschäftigten der HU vorgesehen.
Das Angebot und die Öffnungszeiten der Kita orientieren sich an den Bedürfnissen der Studierenden und Beschäftigten und tragen damit wesentlich zum Ziel der Vereinbarkeit von Familie, Studium und Beruf bei.
Die Platzvergabe für die Humboldt-Kita „Die Lupe“ erfolgt direkt durch die Einrichtungsleitung.
Der studentische Kinderladen „Die Humbolde“ wurde 1995 auf Initiative studierender Eltern eingerichtet und ist eine kleine Kindertagesstätte für die Kinder von Studierenden der HU. Der Kinderladen versteht sich sowohl als eine normale Kindertagesstätte, als auch mit einigen wenigen flexiblen Plätzen als eine ergänzende Betreuungsmöglichkeit zu den städtischen Kitas. Dank der langen Öffnungszeiten ermöglicht der Kinderladen den studierenden Eltern den Besuch von Lehrveranstaltungen, Sprachkursen et cetera auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten städtischer Kitas.
Es werden bis zu 15 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Vorschulalter in einer altersgemischten Gruppe von einem pädagogischen Team aus derzeit acht Fachkräften betreut. Träger des Kinderladens ist der Referent*innenRat der HU, für diesen handelnd das Referat Studieren mit Kind(ern).
Für Stammkinder, die täglich den Kinderladen besuchen, fällt ein Eigenbeitrag von 50 Euro monatlich an.
Eltern von Gastkindern (wenn zum Beispiel die reguläre Kita für einige Tage geschlossen ist oder um eine Spätbetreuung während einer Lehrveranstaltung zu ermöglichen) zahlen 4 Euro pro Tag, höchstens 50 Euro pro Monat.
Die Plätze werden direkt über den RefRat beziehungsweise den Kinderladen selbst vergeben.
In Kooperation mit der Kinderbetreuungsagentur KidsMobil bietet die HU ein allen Beschäftigten zugängliches Angebot von Veranstaltungskinderbetreuung an.
Ebenso bietet die HU in Kooperation mit demselben Träger, KidsMobil, ein allen Beschäftigten zugängliches Angebot von individueller Not- und Randzeitenkinderbetreuung an.
Kinderbetreuung in Berlin
Das Land Berlin hält verschiedene Betreuungs- und Bildungsangebote für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren bereit. Ab dem ersten Geburtstag hat ein Kind in Deutschland einen Rechtsanspruch auf die Betreuung in einer Kindertagesstätte oder einer Kindertagespflegeeinrichtung. Die Betreuung ist in Berlin für die Eltern kostenfrei. Nur für das Mittagessen fällt ein finanzieller Beitrag an. Manche Einrichtungen erheben zudem zusätzliche Kosten für spezielle Angebote wie Fremdsprachenunterricht, Sportkurse oder ein besonderes Mittagsangebot.
Für die Aufnahme in einer Betreuungseinrichtung ist ein sogenannter Kita-Gutschein Voraussetzung. Dieser wird im Vorfeld beim Jugendamt des Wohnbezirks des Kinds beantragt. Alle Einrichtungen arbeiten nach dem Berliner Bildungsprogramm.
Die Vergabe von Betreuungsplätzen ist nicht zentral geregelt. Dies bedeutet, dass Eltern selbst alle für sie infrage kommenden Einrichtungen kontaktieren und sich um einen Platz für ihr Kind bemühen müssen. Darin liegt auch eine Chance, denn Eltern, Kinder und Kitas lernen einander dadurch frühzeitig direkt kennen und können besser entscheiden, ob ihre Familie und Betreuungseinrichtung auch zusammenpassen.
Für die ersten Tage bis Wochen ist immer eine Eingewöhnung des Kinds in der Betreuungseinrichtung vorgesehen. Dies bedeutet, dass ein Elternteil sein Kind so lange in die Kita begleitet, bis es dort Sicherheit gewonnen hat und alleine in der Einrichtung bleiben kann. Die Trennung erfolgt Schritt für Schritt. Die Dauer der Eingewöhnungsphase ist unter anderem abhängig vom Alter und von der Persönlichkeit des Kinds. Eltern sollten daher gerade für sehr junge Kinder bis zu vier Wochen einplanen.
Betreuungsformen
In einer Kindertagesstätte werden Kinder im Alter von frühestens acht Wochen bis zum Schuleintritt betreut, wobei die einzelnen Einrichtungen selbst das Mindestaufnahmealter festlegen. Kitas sind Ganztagseinrichtungen, in denen Kinder von morgens bis zum späten Nachmittag in altershomogenen oder altersgemischten Gruppen betreut werden.
Die Webseite der Senatsverwaltung bietet mit dem Kita-Navigator eine umfassende Übersicht der Berliner Kitas, die eine gezielte Suche nach Einrichtungen in der Nähe des Wohnorts und aktuell freien Kitaplätzen ermöglicht. Ausführliche Beschreibungen zu den Kitas gibt es in der Regel auf den Internetseiten der Einrichtungen selbst oder ihrer Trägerorganisationen.
Kinderläden sind kleinere Einrichtungen, in denen die Kinder in der Regel in nur einer altersgemischten Gruppe von 15 bis 20 Kindern betreut werden. Viele Kinderläden sind auf die Mitarbeit der Eltern angewiesen, zum Beispiel in Form von Koch-, Putz- oder Betreuungsdiensten. Zum Teil zahlen die Eltern zudem Zusatzbeiträge, beispielsweise für biologisches Essen oder zusätzliche pädagogische Angebote.
Die Kindertagespflege ist eine Einrichtung vorrangig für Kinder bis drei Jahre, in der bis zu fünf Kinder in einer familienähnlichen Umgebung von einer ausgebildeten Tagespflegeperson betreut werden.
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Themenfeld Familiengerechtigkeit
Familiengerechtigkeit
Das Themenfeld Familiengerechtigkeit ist die zentrale Koordinations- und Anlaufstelle für alle Belange und Fragen rund um die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie. Zentrale Themen unserer Arbeit sind familiengerecht studieren, familiengerecht arbeiten, Campus mit Kind, Pflege von Angehörigen und Kinderbetreuung.
