Antisemitismusprävention

Antisemitismus hat an der Humboldt-Universität keinen Platz – weder in Lehrveranstaltungen, noch im Alltag auf dem Campus, noch in digitalen Räumen der Universität.

Wie die Gesamtgesellschaft steht auch die HU seit dem 7. Oktober 2023 vor wachsenden Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus. Die Universität hat darauf schnell und gemeinschaftlich reagiert: unter anderem durch die Einrichtung der ersten Stelle einer Antisemitismusbeauftragten (bis August 2025, Prof.in Dr.in Liliana Feierstein) sowie durch eigene Projekte wie die Klanginstallation Mo(u)rning, Mikrointerventionen, Workshops und die Entwicklung thematischer Lehrveranstaltungen.

Anlaufstelle für Studierende und Beschäftigte

Die Präventionsstelle Antisemitismus ist Anlaufstelle für Studierende und Beschäftigte, die antisemitische Vorfälle erleben oder beobachten, Orientierung im Umgang mit antisemitischen Äußerungen oder Situationen suchen oder Fragen zu Prävention und Sensibilisierung in Lehre und Studium haben.

Beratung, Dokumentation von Vorfällen und Prävention

Bei Bedarf vermitteln wir an weitere (Beratungs-)Stellen und unterstützen dabei, Vorfälle zu dokumentieren und angemessen zu reagieren. Wir arbeiten dabei eng mit dem amtierenden Antisemitismusbeauftragten des Präsidiums, Herrn Niels Helle-Meyer, und seinem Team an Vertrauenspersonen, zusammen. Unsere Arbeit richtet sich an der Betroffenenperspektive aus und legt einen Schwerpunkt auf Prävention.

Die HU als Universität hat die Verantwortung, den aktuellen Diskurs wissenschaftlich zu begleiten. Das bedeutet, wir können über erweiterte Lehre und Kommunikation versuchen, der grassierenden Verwendung von falschen Klischees etwas entgegenzusetzen. Denn eine fundierte Versachlichung macht es antisemitischen Tendenzen deutlich schwerer, sich auszubreiten und in der Universität Fuß zu fassen. Andererseits liegt unser Augenmerk direkt auf unseren jüdischen Studierenden und Mitarbeitenden. Wir können zwar auf unseren zahlreichen und breit gestreuten Liegenschaften keine vollkommene Sicherheit – für niemanden – herstellen, aber wir können versuchen, für so viel Sicherheit wie möglich zu sorgen.

Niels Helle-Meyer

Antisemitismusbeauftragter der Humboldt-Universität
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Niels Helle-Meyer

Antisemitismusbeauftragter der Humboldt-Universität

Interview: Vizepräsident Niels Helle-Meyer über sein Amt als Antisemitismusbeauftragter

Der HU-Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik, Niels Helle-Meyer, ist seit August 2025 Antisemitismusbeauftragter der HU. Im Interview berichtet er über Herausforderungen, Antisemitismus entgegenzuwirken. Er setzt dabei insbesondere auf Präventionsarbeit, Vernetzung und wissenschaftlichen Diskurs.

Netzwerke und Kooperationen

Unsere wichtigste externe Kooperationspartnerin ist die Beratungsstelle OFEK e.V., die auf Antisemitismus und Community-basierte Betroffenenberatung spezialisiert ist. Gemeinsam mit OFEK bieten wir zudem regelmäßig Sensibilisierungs- und Empowermentworkshops an.

Zum Austausch mit anderen Studierenden empfehlen wir Tacheles, eine studentische Gruppe jüdischer und nicht-jüdischer HU-Studierender. 

Sie benötigen Beratung?

Niels Helle-Meyer ist Antisemitismusbeauftragter der Humboldt-Universität und damit zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für jüdische Studierende und Mitarbeitende. 

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Zentrum Chancengerechtigkeit

Sitz

Zentrum Chancengerechtigkeit
Unter den Linden 6
10099 Berlin