Inklusion & Barrierefreiheit

Die Humboldt-Universität hat den Anspruch, ein inklusives Umfeld zu schaffen. Eine Beeinträchtigung darf kein Hindernis für universitäre Teilhabe sein. Wir arbeiten deshalb kontinuierlich daran, physische, digitale und soziale Barrieren abzubauen – für eine Universität, in der alle forschen, lehren, studieren und arbeiten können. Unsere zentralen Themen sind das Studium mit Beeinträchtigung, Barrierefreiheit und Mobilität sowie digitale Barrierefreiheit. 

Inklusionsverständnis der HU

Die Kommission Barrierefreie Hochschule (KBH) hat im Jahr 2022 in einem partizipativen Prozess das Inklusionsverständnis der HU entwickelt, das den Prozess zu einer inklusiven Universität begleiten soll. 

Das Inklusionsverständnis ist bewusst weit gefasst: Es umfasst Behinderungen und chronische Erkrankungen ebenso wie kulturell-soziale Herkünfte und Lebenslagen. Inklusion wird im Dialog mit jenen gedacht, die besonderen Exklusionsrisiken ausgesetzt sind. Inklusion ist dabei kein erreichter Zustand, sondern ein dauerhafter Prozess kritischer Auseinandersetzung mit benachteiligenden Strukturen und aktiver Förderung gleichberechtigter Teilhabe.

Barrieren melden!

Viele physische Barrieren entstehen ohne Vorsatz, auch weil viele Gebäude der HU denkmalgeschützt sind oder die Universität Gebäude nur angemietet hat. Sollten Ihnen Barrieren auffallen – etwa ein defektes barrierefreies WC, ein defekter Aufzug oder ein fremdbeparkter Parkplatz für Menschen mit Behinderung – können Sie diese hier melden.

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Strategische Zusammenarbeit

Das Themenfeld versteht sich als strategischer Ankerpunkt für Barrierefreiheit und Inklusion an der HU. Dabei arbeiten wir eng mit den zentralen Akteur*innen an der HU zusammen – der Inklusionsbeauftragten der Arbeitgeberin, den Schwerbehindertenbeauftragten sowie den Beauftragten für Studierende mit Beeinträchtigung. Darüber hinaus ist im Themenfeld die Geschäftsstelle der Kommission Barrierefreie Hochschule (KBH) des Akademischen Senats angesiedelt.

Projekte

IN'Com – Im­pul­se und Aus­tausch für mehr In­klu­si­on im Hoch­schul­kon­text

Schwerpunkt 2026: Neurodivergenz

2026 setzen wir die Workshop-Reihe IN’Com fort. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Thema Neurodivergenz. Die Reihe bietet praxisnahe Einblicke, fachliche Impulse und Raum für Austausch: Wie kann ein sensibler und wertschätzender Umgang gelingen? Welche Do’s and Don’ts gibt es im Miteinander – besonders im Kontakt mit Menschen mit neurodivergenten Profilen? Themen sind unter anderem Neurodivergenz, Komorbiditäten, Kommunikation und Nachteilsausgleich.

Moodle-Kurs „Inklusiv arbeiten, lehren und studieren“

Inklusion ist keine Frage, sondern unsere Verantwortung. 

Dieser Kurs lädt dazu ein, sich mit Inklusion an der HU vertraut zu machen und diese aktiv mitzugestalten. Er bietet wertvolle Tipps und konkrete Anleitungen und kann jederzeit flexibel genutzt werden – ohne verpflichtende Aufgaben. Verstehen Sie ihn als lebendiges Material, das stetig wächst und Sie dazu ermutigt, Ihr Wissen durch weiterführende Links und Materialien zu vertiefen.

Sie benötigen Beratung?

Unser Beratungsangebot richtet sich an Studierende mit Beeinträchtigung. Auch als Führungskraft oder Teamleitung können Sie sich gerne an uns wenden.

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Zentrum Chancengerechtigkeit

Sitz

Zentrum Chancengerechtigkeit
Unter den Linden 6
10099 Berlin