Publikation: Artistic Provenance Research

Was können Künstler*innen zur Erforschung der Herkunft und Biografie von Objekten beitragen? Inwiefern werfen sie ein neues Licht auf – oder stellen gar in Frage – bestehende Ansätze zur Beantwortung solcher Fragen?

Worum geht es?

Mit dem Vorschlag eines neuen Begriffs – artistic provenance research – beleuchten die Autor*innen dieses innovativen Buches die Fähigkeit der Kunst, die Provenienzforschung auf kritische und provokative Weise zu erweitern. Anhand einer eingehenden Untersuchung faszinierender historischer und zeitgenössischer Beispiele untersuchen die Autor*innen von Artistic Provenance Research die Dynamik von Wissen und Vorstellungskraft sowie Fragen der Materialität, des Experimentierens und der Spekulation. Sie loten die Beziehungen zwischen Präsenz und Abwesenheit, dem Ästhetischen und dem Ontologischen, dem Wissenschaftlichen und dem Kuratorischen aus. Die Fallbeispiele befassen sich mit einer Vielzahl drängender Fragen der zeitgenössischen Kulturerbeforschung und -praxis, darunter Kolonialismus und Entkolonialisierung, Eigentumsverhältnisse und Kunstmärkte, Institutionalisierung, menschliche Überreste, Rückgabe und Restitution. Durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten künstlerischen Werken in verschiedenen Medien – darunter Theater, Performance, Installation, Fotografie und Text – hebt dieses Buch das transformative Potenzial der künstlerischen Provenienzforschung hervor.

Bibliografische Angaben

  • Titel: Artistic Provenance Research
  • Herausgeber*innen: Tal Adler, Sharon Macdonald
  • Verlag: transcript
  • Erscheinungsdatum: 4. Februar 2026
  • Sprache: Englisch
  • ISBN: 978-3-8376-6553-6
Zentralinstitut Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik

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