Sammlungen an der HU

Die Humboldt-Universität verfügt über eine vielfältige Sammlungslandschaft – von Forschungs- und Lehrsammlungen über Archive bis hin zu lebenden Beständen. Die Sammlungen dienen der Forschung, Lehre und dem Wissensaustausch mit der Gesellschaft und werden über digitale Plattformen sichtbar und zugänglich gemacht.

Ein vielfältiges Angebot

Die Humboldt-Universität betreibt an fast jeder Fakultät Sammlungen. Weitere Bestände befinden sich in der Bibliothek, beim Computer- und Medienservice sowie am Zentrum für Kulturtechnik. Einige dieser Sammlungen, wie das Heilpädagogische Archiv Berlin oder der Grimm-Briefwechsel, entstanden im Rahmen von Forschungsarbeiten und werden aktuell intensiv beforscht. Andere, etwa die Geomorphologisch-Geologische Sammlung oder die zoologische Lehrsammlung, wurden ursprünglich als Lehrsammlungen angelegt und finden immer noch Anwendung in der aktuellen Lehre.

Einzelne Objekte sind älter als 100 Jahre. Sie gewinnen durch neue Forschungsfragen, Untersuchungsmethoden sowie die Nutzung in anderen Disziplinen oder Kontexten stets wieder an Relevanz. Objekte aus diesen Sammlungen finden mittlerweile auch in anderen Forschungsfeldern und Aufgabenbereichen Anwendung. Dazu gehört etwa der gesellschaftliche Transfer durch Ausstellungen. Die Weiterentwicklung von Untersuchungsmethoden macht die Sammlungen zu einer Materialgrundlage für aktuelle Forschungsfragen. Diese betreffen Themen wie Klima, Bodenbeschaffenheit, Materialforschung oder historische Umbrüche.

Zu den universitären Sammlungen zählt daher auch Lebendmaterial, beispielsweise die acker- und pflanzenbaulichen Dauerfeldversuche oder das Späth-Arboretum, die im Rahmen der Erforschung von Biodiversität oder der Landwirtschaft von morgen genutzt werden. Häufig werden bestimmte Sammlungen für verschiedene Zwecke angefragt, wie das Lautarchiv für Dialektaufnahmen, das Moor-Archiv für die Renaturierung oder „Die Levante in historischen Fotografien“ für die Untersuchung der Entwicklung einer historischen Kulturlandschaft.

Zur Übersicht über die vorhandenen Sammlungen werden verschiedene digitale Plattformen genutzt. Künstliche Intelligenz soll Forschende künftig dabei unterstützen, das gesuchte Material in den Sammlungen zu finden.

Digitale Plattformen

Sammlungsportal der Humboldt-Universität

Das Sammlungsportal bietet einen Überblick über die Sammlungen der Universität und vernetzt Sammlungen, Objekte, Personen und Ereignisse. Die integrierte Datenbank dokumentiert historische und aktuelle Bestände, macht ihre Zusammenhänge sichtbar und ermöglicht eine sammlungsübergreifende Recherche.

Universitätssammlungen in Berlin

Diese Sammlungsplattform ermöglicht den gebündelten Zugriff auf die über 100 Lehr- und Forschungssammlungen an den vier Partnerinstitutionen des Exzellenzverbunds Berlin University Alliance. Sie können nach Sammlungen und Objekten recherchieren und sich über das Serviceangebot, die Projekte und Veranstaltungen des Digitalen Netzwerks Sammlungen informieren.

Wissenschaftliche Sammlungen in Deutschland

Suchen und finden Sie wissenschaftliche Sammlungen, digitale Sammlungen, Akteur*innen oder sammlungsbezogene Aktivitäten in Sammlungen an Hochschulen und Universitäten im gesamten Bundesgebiet.

Objekt des Monats

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Sieben Personen in formeller Kleidung posieren lächelnd für ein Foto, einige halten Gläser.
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Objekt des Monats

Ob bei der Eröffnung des akademischen Jahres, beim Empfang ausländischer Delegationen, bei Sportwettbewerben, Tagungen und Kongressen – alle Veranstaltungen der Universität wurden in Fotos festgehalten. Ein ungehobener Schatz des Universitätsarchivs.
Ein helles Arbeitszimmer mit langem Tisch, Stühlen und Regalen voller grauer Aktenboxen. Zwei Schreibtischlampen stehen auf dem Tisch.
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Objekt des Monats

Das Weiterbildungsprogramm-Archiv Berlin/Brandenburg der Abteilung Erwachsenenbildung/Weiterbildung - Von der Entstehung und Entwicklung einer aktiven HU-Sammlung.
Detail eines goldfarbenen Objekts mit Kanten und Hohlformen, die einen Polyeder bilden..
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Objekt des Monats

Die Fassade des ehemaligen Institutsgebäudes mit ihren Flächen parallel zu Invaliden- und Chausseestraße bildet zur Kreuzung hin eine zusätzliche dritte Fläche. Diese entspricht den Millerschen Indizes – und exakt der Hausnummer 110.
Historisches Foto einer Dame im Kimono, die einen Gürtel bindet.
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Objekt des Monats

Dank einer bedeutenden Schenkung historischer Fotografien aus dem Japan der Meiji-Zeit (1868–1912) ging ein kostbares Lackalbum in den Besitz der Humboldt-Universität zu Berlin über.
Zentralinstitut Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik

Sitz

Zentralinstitut Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik
Philippstraße 12
10115 Berlin