
Förderprogramm „Lernen und Lehren mit der Gesellschaft“
Das Programm „Lernen und Lehren mit der Gesellschaft: Transdisziplinäres Kursprogramm“ unterstützt Lehrende fachübergreifend dabei, wissenschaftliche Fragen und Seminararbeit in Kooperation mit der Gesellschaft zu gestalten. Ziel ist es, Erfahrung und Wissen aus der Gesellschaft in die Lehre und universitäre Arbeit mit Studierenden zu integrieren, von den unterschiedlichen Akteur*innen der Zivilgesellschaft, Kultur oder Politik zu lernen und einen gleichberechtigten Austausch zu erproben. Dazu fördert das Kompetenzfeld für Wissensaustausch mit der Gesellschaft am Zentrum für Kulturtechnik Lehrveranstaltungen an der Humboldt-Universität, die transdisziplinär oder partizipativ im Austausch mit der Gesellschaft arbeiten.
Programm im Überblick
Gefördert werden Lehrveranstaltungen der Humboldt-Universität zu Berlin, die transdisziplinär oder partizipativ arbeiten und Elemente des Austauschs mit der Gesellschaft oder Public Engagement beinhalten:
- Kursmittel für B.A. oder M.A.-Lehrveranstaltungen der HU von einem Semester, die als Sachmittel ausgegeben werden können (Ausgaben werden durch das Zentrum für Kulturtechnik bzw. das zugeordnete PSP-Element bezahlt)
- Kurse, die entweder im Projektraum Objektlabor im Zentrum für Kulturtechnik stattfinden oder räumlich unabhängig durchgeführt werden, aber einen inhaltlichen oder räumlichen Bezug zu Themen des Zentrums für Kulturtechnik herstellen
Als partizipative Kurselemente oder Elemente des Austauschs mit der Gesellschaft können folgende Beispiele dienen:
- Kooperationen mit gesellschaftlichen Akteur*innen/Organisationen in Lehrveranstaltungen
- Kooperation in der Organisation oder Präsentation von Kursinhalten; als Co-Teaching oder Verwendung anderer Methoden, die eine Aufnahme von Expertise aus der Gesellschaft zum Ziel haben
- Kursgestaltung mit Aspekten des Community-based Research/Learning
- Kooperationen mit gesellschaftlichen Gruppen oder Organisationen für Darstellung/Ausspielung der Kursergebnisse
- Kurse, die materielle Praktiken, Sammlungsarbeit, objekt- oder körperzentrierte Zugänge in der Lehre mit externen Kooperationen verbinden
- Mittel bis zu 1.000 Euro pro Lehrveranstaltung für Materialen oder Gastvorträge/-workshops im Rahmen der Ausgabe- und Vergaberegelungen der HU (dies sind zusätzliche Kursmittel für HU-Kurse, die Mittel sind nicht für semesterlange Lehraufträge geeignet),
- Nutzung des Objektlabors auf dem Campus Nord, inkl. der flexiblen Raumausstattung und Technik,
- gelegentliche Assistenz bei Veranstaltungen (nur nach Absprache),
- Unterstützung/Beratung durch das Team Wissensaustausch mit der Gesellschaft (ca. zwei Stunden pro Woche).
Lehrende und Seminarleiter*innen der Humboldt-Universität sind eingeladen, sich mit einer Kursidee oder einer bestehenden Lehrveranstaltung zu bewerben.
Das Programm wir regulär im Dezember/Januar für das darauffolgende Sommersemester und im Mai für das kommende Wintersemester ausgeschrieben.
Bitte beachten Sie, dass das Förderprogramm im Wintersemester 2026/27 pausieren muss.
HU-Seminarleiter*innen und Lehrende sind eingeladen, eine Anfrage mit folgenden Bestandteilen an wissensaustausch.zfk@hu-berlin.de zu senden:
- Kurze Kursbeschreibung,
- Motivation für und Beschreibung der transdisziplinären/partizipativen Zusammenarbeit mit externen gesellschaftlichen Akteur*innen/Organisationen,
- kurze Budget-Skizze mit voraussichtlichen Ausgaben/Bedarfen,
- Skizzierung der benötigten Kurs-/Veranstaltungsbetreuung.
Einblicke in das Programm „Lernen und Lehren mit der Gesellschaft“
Open Lab: Objektlabor
Das Objektlabor am Zentrum für Kulturtechnik bietet Raum für innovative Lehre und Forschung, bei der materielle Praktiken und körperzentrierte Zugänge im Fokus stehen.

Open Lab: Objektlabor
Das Objektlabor am Zentrum für Kulturtechnik bietet Raum für innovative Lehre und Forschung, bei der materielle Praktiken und körperzentrierte Zugänge im Fokus stehen.
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