Open Lab: Objektlabor

Das Objektlabor bietet Raum für innovative Forschung und Lehre zu materiellen Praktiken und körperzentrierten Zugängen. Im Fokus stehen die Produktion, Vermittlung und Verarbeitung von Wissen sowie der Austausch mit gesellschaftlichen Akteur*innen und vielfältigen Wissensformen.

Verbindung von Wissen

Früher wurde in diesem Raum – wie auch im benachbarten Tieranatomischen Theater – vor allem am Tierkörper gelehrt und dabei schon immer handwerkliches mit akademischem und gestalterischem Wissen verbunden. Heute finden ganz unterschiedliche Lehr-, Forschungs- und Veranstaltungsformate im Objektlabor statt, zum Beispiel Performances, Installationen, künstlerisch-wissenschaftliche Versuchsanordnungen oder partizipative Formate.

Ausstattung des Objektlabors

Zur Grundausstattung des Objektlabors gehören neben einer Nassstrecke und einem Abzug für Experimente auch ein Tanzboden für performatives und körperzentriertes Arbeiten. Ausstellungsvitrinen an einer Wandseite ermöglichen die Präsentation von ausgewählten Objekten aus Lehrsammlungen der HU oder andere Objekte/Materialien, die dadurch projektbezogen sichtbar und verfügbar werden. Bei der Durchführung von Lehr- und Veranstaltungsformaten, die einen transdisziplinären oder partizipativen Charakter haben, unterstützt das Team vom Kompetenzfeld Wissensaustausch mit der Gesellschaft.

Aktuelles aus dem Bereich „Wissen & Gesellschaft“

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Petra Anders in einem blauen Kleid hält ein Mikrofon und spricht, während sie gestikuliert.
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Veranstaltungstipp

Zum Auftakt von „Anders geFragt“ diskutiert Communicator-Preisträgerin Prof. Dr. Petra Anders am 6. Juli 2026 mit Gästen, wie nachhaltiges Lernen und Handeln durch Partizipation und Wissensaustausch gestaltet werden können.
Ein Mann baut aus Holzplatten geometrische Strukturen, umgeben von abstrakten gelben und blauen Formen.
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Veranstaltungstipp

Wie kann Wissensproduktion offener, dialogischer und gesellschaftlich geteilter gestaltet werden? Die Werkstatt-Konferenz diskutiert Kooperationen zwischen Wissenschaft, Kunst und Zivilgesellschaft im Sinne von Open Science.
Eine Gruppe von Kindern in einer Tanz- oder Bewegungsübung im Objektlabor.

Wie lässt sich theoretische Physik tanzend erfahren? Im Workshop „WisTanz“ erforschten Schüler:innen im Objektlabor unsichtbare Phänomene wie Teilchenbewegung, Schwerkraft und Relativität mit dem eigenen Körper.
Zwei Frauen arbeiten an einem Tisch, eine zeigt auf ein gelbes Notizbuch, daneben liegt ein Laptop und ein Karton.
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Veranstaltungstipp

In Lehrveranstaltungen des Förderprogramms „Lernen und Lehren mit der Gesellschaft“ erkunden Lehrende und Studierende, wie Lernen in und mit der Gesellschaft gestaltet werden kann und öffnen die Kurse für eine beite Teilnahme.
Zentralinstitut Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik

Sitz

Zentralinstitut Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik
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10115 Berlin