Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Presseportal

Vorgestellt

146 Projekte präsentieren die Humboldtianer bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2018 am Samstag, 9. Juni 2018. Wir stellen ausgewählte Projekte an dieser Stelle vor.

Wer bin ich eigentlich? Migrationserfahrungen

Wer bin ich eigentlich? Diese Frage ist für einige vielleicht leichter zu beantworten als für andere. Ist Heimat dort, woher Sie und Ihre Familie stammen oder dort, wo Sie jetzt leben? Migration ist ein zentrales Thema in der britischen Gesellschaft. Entdecken Sie das vielfältige Verständnis von Migration und Identität durch individuelle Erfahrungsberichte. Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Herkunftsländer, die Gründe für die Migration und die Gründe für die Wahl Großbritanniens als Gastland. Schreiben Sie Ihren eigenen Erfahrungsbericht und erzählen Sie uns, wie die Migrationserfahrung Ihr Leben beeinflusst. Teilen Sie Ihr Verständnis darüber, nehmen Sie an Diskussionen über wichtige Themen teil und unternehmen Sie in unserer kulinarischen Ecke gemeinsam mit uns eine kleine Weltreise.

20 Uhr: Lesung mit der britischen Autorin Kate McNaughton.

Weitere Projekte des Großbritannien-Zentrums:

- Exhibition

- Round Table Discussion

- Poetry Workshop

- Routes

- The Food We Eat

- Paddington Station


Wo? Hauptgebäude, 1. OG, Senatssaal, Großbritannien-Zentrum, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

Wann? ab 17.00 Uhr


Sentire

‚Sentire‘ ist ein Begriff aus der italienischen Sprache, der in seiner Bedeutung sowohl das Hören als auch das Fühlen umfasst. Gegenstand des Projektes ist die Untersuchung der Wechselwirkungen beider Sinne, mit dem Ziel, eine bessere Körperwahrnehmung und Achtsamkeit von sich selbst als auch gegenüber anderen Menschen zu erzeugen. Sentire ist also eine installative Performance, die jeder erleben kann. Dieses System funktioniert auf der Grundlage eines Sensors, der die Nähe und die Berührungen zwischen zwei Menschen messen und in Klangform übertragen kann.

  • Wo? Institut für Musik- und Medienwissenschaft der HU Am Kupfergraben 5, 10117 Berlin, 1. Etage, Raum 107

    Wann? durchgehend

 

Mit der Vergangenheit in die Zukunft – Die moderne Arbeitswelt der Archäologie

Mit Pinsel und Spaten ausgestattet, sich durch Abenteuer kämpfend oder über verstaubten Objekten grübelnd – Es gibt viele Klischees über Archäologen. Aber wie arbeitet die Archäologie eigentlich heute und in der Zukunft? Wie haben modernste Techniken diese Wissenschaft verändert und damit auch die Ergebnisse? Welche Fragen können heute mit Hilfe von Computern beantwortet werden? Wir begeben uns gemeinsam auf eine spannende Reise in die Vergangenheit, aus der wir mit neuen und überraschenden Erkenntnissen zurückkehren werden.

Weitere Projekte des Winckelmann-Institutes:

 

  • - Die Vergangenheit hören – Die Simulation antiker Ansprachen auf dem Forum Romanum in Rom

    - Laokoon 3D

    - Mit der Vergangenheit in die Zukunft - Moderne Arbeitstechniken in der Archäologie

    - Experiment Essen und Trinken– Einladung zum antiken Gastmahl

    - Kinderleicht?! Die Arbeit der Archäologen

    Wo? Hauptgebäude der HU, Unter den Linden 6, 10117 Berlin, Winckelmann-Institut, Sammlung, 2. OG Westflügel

    Wann? ab 17.00 Uhr

Bayer Mobil: Entdecke deinen Körper!

  • Wie gut kannst du riechen, fühlen und schmecken? Warum atmest du schneller, wenn du Sport machst? Und wie oft schlägt dein Herz, wenn du entspannt bist? Anhand von Modellen, genauem Beobachten und kleiner Experimente kannst du im Humboldt Bayer Mobil, einem fahrenden Schülerlabor, Antworten auf diese und weitere Fragen finden. Besuche uns und gehe auf eine spannende Entdeckungsreise über den menschlichen Körper.


    Wo? Vor der Zweigbibliothek Campus Nord der HU, Hessische Straße 1 - 2, 10115 Berlin, auf der Straße


    Wann? durchgehend auf dem Hof

Meer sehen

  • Feuerwalzen, Engelsflügel und Seescheiden sind nur einige der faszinierenden Tiere, die in den Meeren ihr Wesen treiben. Bei uns können Sie diese Tiere und viele mehr kennen lernen. Mehr noch: Sie können diese wenig bekannten Tiere selbst an verschiedenen Elektronenmikroskopen und Lichtmikroskopen erforschen und so Einblicke in ihre Vielfalt, Lebenswelt und Schönheit erhalten. Wir zeigen Ihnen, wie mit Hilfe von Computern drei- und vierdimensionale Untersuchungen an Meerestieren vorgenommen werden, und wie man aus solchen Erkenntnissen Rückschlüsse auf die Evolution der Organismen zieht.

    Weiteres Projekt vor Ort:

    - Malaria verstehen
     

    Wo? Molekulare Parasitologie, Philippstraße 13, Haus 14, Keller, 10115 Berlin

    Wann? 17.00 bis 23.00 Uhr

 

Was ist Optogenetik?

  • ... von der einzelligen Alge zur Licht-gesteuerten Maus Die Optogenetik bedient sich genetischer Methoden, um licht-aktivierbare Proteine in Wirtssysteme einzubringen und dort mit Licht zelluläre Abläufe zu steuern. Können wir von der Natur lernen oder sind künstliche Verbindungen, die wir an biologische Systeme anbringen, besser geeignet als natürlich Proteine? Das werden Sie bei uns erfahren.

    Wo? Institut für Biologie, Experimentelle Biophysik, Invalidenstraße 42, Hof, Mittelbau, 10115 Berlin

    Wann? ab 17.00 Uhr

Beetstunde: "Der Tigerschnegel - das Raubtier unter den Nacktschnecken"

  • "Limax maximus" aus der Familie der Egelschnecken hört ob seines aufregenden Flecken-und Streifenmusters auf den Namen Tigerschnegel. Er ist, mit bis zu 20 cm Länge, für eine Nacktschnecke ein Geschöpf von beeindruckender Größe. Nicht selten melden verängstigte Gartenbesitzer die Sichtung eines grässlichen „Gruselschlangenwesens“ in der Biotonne, am Komposthaufen oder am Salatbeet ... Erfahren Sie bei diesem Mitmachexperiment mehr über die Biologie und Ökologie dieses „Raubtiers unter der Nacktschnecken“ und lernen Sie den Tigerschnegel hautnah kennen.

    Weitere Projekte am Ort:

    - Beetstunde „Mikrokosmos Flaschengarten“ - „Bärtierchen - den unbekannten Superhelden auf der Spur“ - UniGardening an der Humboldt-Universität

     

    Wo? Gewächshaus im Innenhof, Invalidenstraße 43, 10115 Berlin (Eingang links neben dem Naturkundemuseum)

    Wann? 21.00 bis 23.00 Uhr

Besichtigung des Großen Windkanals

Sachzeugen der Luftfahrtgeschichte: Im Auftrag der WISTA führen wir Sie durch den Großen Windkanal, ein herausragendes Technisches Denkmal der Luftfahrtforschung im Aerodynamischen Park auf dem Campus der Humboldt-Universität in Adlershof. Lassen Sie sich von der Einzigartigkeit dieser Architektur beeindrucken und blicken Sie mit uns zurück auf die Forschungsergebnisse früherer Zeiten, die die Luftfahrt weltweit nachhaltig geprägt haben. Sie erfahren von ausgewiesenen Luftfahrthistorikern, wie ein Windkanal funktioniert und warum diese Messungen notwendig waren und heute noch sind.

Wo? Großer Windkanal der HU, Brook-Taylor-Straße 2, 12489 Berlin-Adlershof

Wann? Führung, Beginn: 17.00 Uhr, Turnus: alle 60 Min. letzter Beginn: 23.00 Uhr Dauer: 45 Min.

 

Führungen am CTA-Teleskop

  • Wir stellen Ihnen ein internationales Forschungsprojekt zum Nachweis von Gammastrahlung aus kosmischen Quellen vor und präsentieren Ihnen den ersten Prototyp für das zukünftige Teleskop CTA in Bewegung. Das Cherenkov Telescope Array CTA wird das Observatorium der Zukunft in der Gamma-Astronomie sein. Es wird mit bisher nicht erreichter Sensitivität die hochenergetische elektromagnetische Strahlung aus dem Weltall vermessen. Ein mechanischer Prototyp in voller Größe ist auf dem Campus Adlershof entstanden. Kommen Sie vorbei und staunen Sie!

     

    Wo? DESY und Institut für Physik der HU, Havestadtplatz, vor dem Haus, Ecke Magnusstraße, 12489 Berlin

    Wann? Führung: Beginn: 19.00 Uhr, Turnus: alle 60 Min., letzter Beginn: 22.00 Uhr Dauer: 30 Min., Im Freien

Hypnose als Bestandteil moderner wissenschaftlicher Forschung

Hypnose wird zunehmend als nützliches wissenschaftliches Werkzeug auf dem Gebiet der kognitiven und neurokognitiven Psychologie anerkannt. In diesem Vortrag werden wir den Einsatz der Hypnose in der wissenschaftlichen Forschung vorstellen. Wir zeigen Ihnen, wie Hypnose verabreicht wird und Sie werden Gelegenheit haben, Ihre eigene Empfänglichkeit für Hypnose zu erkunden.

Hypnose wird zunehmend als Werkzeug der Kognitiven und neurokognitiven Psychologie anerkannt. In der Präsentation werden wir den Einsatz der Hypnose in diesen Feldern erläutern und Sie werden Gelegenheit haben, ihre eigene Empfänglichkeit für Hypnose zu erkunden.

Vortrag in deutscher und englischer Sprache

Wo? Wolfgang-Köhler-Haus, Institut für Psychologie, Rudower Chaussee 18, 12489 Berlin, 2. OG, Raum 2'207, Altbau

Wann? Beginn: 17.00 Uhr, Turnus: alle 90 Min., letzter Beginn: 20.00 Uhr, Dauer: 90 Min


 

 

Link zu allen HU-Veranstaltungen