Presseportal

Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | Humboldt-Universität stands with Ukraine

Humboldt-Universität stands with Ukraine

Die Humboldt-Universität zu Berlin verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine. Für ukrainische Student:innen und Forschende bietet die HU konkrete Unterstützung an.


HU unterstützt ukrainische Studierende und Wissenschaftler:innen

Die Humboldt-Universität zu Berlin bietet für ukrainische Student:innen und Forschende Hilfsangebote an und organisiert gemeinsam mit anderen Wissenschaftseinrichtungen weitere Unterstützungs- und Stipendienprogramme. Diese Webseite bündelt die Angebote und Initiativen der HU und bietet einen Überblick über die Möglichkeiten, sich an der HU, in Berlin und für die Ukraine zu engagieren.

Patenschaftsprogramm für Studierende, Promovierende und Forschende, die aus der Ukraine geflohen sind

Der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) ist es ein großes Anliegen, den vielen geflüchteten Studierenden, Promovierenden und Forschenden aus der Ukraine das Ankommen in der Fremde zu erleichtern. Die Humboldt-Universität möchte den Geflüchteten, die sich in den kommenden Wochen und Monaten an die Universität wenden, nach Möglichkeit Sicherheit und eine Perspektive in unserer akademischen Gemeinschaft geben. Aus diesem Grund hat die Humboldt-Universität ein Patenschaftsprogramm für aus der Ukraine geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende aufgesetzt.

 

Jetzt spenden

Mit Ihrer Spende für das Patenschaftsprogramm unterstützen Sie geflüchtete Student:innen und Forschende aus der Ukraine bei ihrem akademischen Neustart an der Humboldt-Universität und ermöglichen ihnen, weiter zu studieren oder zu forschen.

Helfen Sie uns, zu helfen und stehen Sie gemeinsam mit uns an der Seite der Studierenden und Forschenden aus Ukraine. 

Spendenprojekt auf betterplace

 

 

 

 

 

 

 

FAQs zum Patenschaftsprogramm der HU

 

Was ist das Patenschaftsprogramm der HU?

Das Patenschaftsprogramm für geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende aus der Ukraine ist ein wesentlicher Bestandteil der Hilfs- und Unterstützungsangebote der Humboldt-Universität im Rahmen von „Humboldt-Universität stands with Ukraine“, mit denen die HU schnell, unkompliziert und konkret Geflüchteten hilft.

Mit dem Patenschaftsprogramm unterstützt die HU geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende und ermöglicht ihnen, an der HU weiter zu studieren, oder zu forschen und am akademischen Leben teilzuhaben.

Über das Patenschaftsprogramm werden die Kosten finanziert, die für die Aufnahme und Weiterführung eines Studiums oder auch die Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeit entstehen:

  • Starthilfe für geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende
  • Semestergebühren für geflüchtete Studierende und Promovierende
  • Stipendien für geflüchtete Studierende
  • Übergangs-Stipendien für geflüchtete Forschende

Wie fördert die HU geflüchtete ukrainische Studierende

und Promovierende durch das Patenschaftsprogramm?

Geflüchtete ukrainische Studierende können für ein Semester als Programmstudierende (non-degree seeking) und Promovierende als Gastpromovierende an der Humboldt-Universität zu Berlin immatrikuliert werden, wenn sie die Zugangsvoraussetzungen (siehe unten) erfüllen.

Als Programmstudierende oder Gastpromovierende der HU erhalten sie

  • Zugang zu Lehrveranstaltungen der Humboldt-Universität zu Berlin,
  • Zugang zu Sprachkursen,
  • Zugang zu interkulturellen Begleitveranstaltungen und psychologische Betreuung

und können sich orientieren, ob sie im Laufe dieses Semesters einen Antrag auf ein reguläres Studium mit Abschluss ab dem Wintersemester stellen bzw. können ihre Promotion fortsetzen und zum Abschluss bringen.

Semestergebühren für Studierende und Promovierende

Im Rahmen des Patenschaftsprogramms werden die Kosten getragen, die für die Aufnahme und Weiterführung eines Studiums oder auch die Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeit entstehen. So finanziert die Stiftung Humboldt-Universität für bis zu 100 geflüchtete Studierende und Promovierende Semestergebühren in Höhe von 265,64 Euro. Die Humboldt-Universität verzichtet für diesen Personenkreis auf die Erhebung der obligatorischen Verwaltungsgebühr in Höhe von 50 Euro. Damit reduziert sich der Semesterbeitrag von 315 Euro um diese Summe; es bleiben damit die Beiträge für die Verfasste Studierendenschaft, das Studierendenwerk und das Semesterticket des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB).

Stipendien für Studierende und Promovierende

Studierenden und Promovierende, die im Sommersemester 2022 immatrikuliert wurden, unterstützt die HU mit einen Stipendium – finanziert aus dem Programm Erasmus+.

Mit Spenden für das Patenschaftsprogramm möchte die HU diese Förderung im Wintersemester fortsetzen.

Starthilfe

Die Starthilfe ermöglicht die Beschaffung notwendiger Technik oder Materialien, finanziert Zuschüsse zu Sprach- und Integrationskursen ebenso wie Beratungen und Workshops.

Darüber hinaus können sie durch die Immatrikulation an der HU weitere Betreuungs- und Unterstützungsangebote des Studierendenwerks nutzen.

Voraussetzungen

  • Immatrikulation in der Ukraine als Studierende oder Promovierende, die 
  • einen Aufenthaltstitel für das Land Berlin im Rahmen der vorübergehenden Schutzes nach § 24 Aufenthaltsgesetz haben,
  • über ausreichende Sprachkenntnisse des Deutschen oder des Englischen verfügen (grundsätzlich B2, ausnahmsweise B1)
  • und die im Rahmen eines Fachstudiums an der HU studieren könnten bzw. die als Promovierende eine HU-Professor:in als Mentor:innen haben, der/die sie während der Promotionszeit in Berlin betreuen wird.

Weitere Informationen

Zu den Ansprechpartner:innen auf der Webseite der Abteilung Internationales   

Wie fördert die HU geflüchtete ukrainische Forschende

durch das Partnerschaftsprogramm?

Geflüchtete ukrainische Forscher:innen können als Gastwissenschaftler:innen an der HU aufgenommen werden, nachdem sie eine:n HU-Professor:in als Mentor:innen gewonnen haben, der/die sie bei der Antragsstellung für andere externe Förderprogramme unterstützt.

Die Abteilung Internationales unterstützt die Forschenden bei der Suche nach Mentor:innen.

Als Gastwissenschaftler:innen der HU erhalten sie

  • die Möglichkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten,
  • Zugang zu Arbeitsräumen und Laboren der HU,
  • Zugang zu Sprachkursen,
  • Zugang zu interkulturellen Begleitveranstaltungen und psychologische Betreuung und
  • werden bei der Antragstellung für Förderprogramme zur weiteren Finanzierung ihrer Forschungsprojekte durch Wissenschaftler:innen der Humboldt-Universität und der Abteilung Internationales und das Servicezentrum Forschung unterstützt.

Übergangs-Stipendien für Forschende

Zentraler Bestandteil des Patenschaftsprogramms für Forschende ist die Förderung für die Übergangszeit, bis die finanzielle Unterstützung anderer Drittmittelgeber (Phillip Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stifung, VW-Stiftung, Einstein Stiftung, DFG u. a. Programme) greift. Übergangs-Stipendien können nur über HU-Mentor:innen und Fakultäten der HU beantragt werden.

Die HU und Spenden für das Patenschaftsprogramm finanzieren die Übergangs-Stipendien für Forschende bis zum Beginn der Anschlussförderung. Diese finanzielle Absicherung ergänzt die inhaltliche Betreuung an der HU und ermöglicht die Fortführung der wissenschaftlichen Arbeit.

Starthilfe

Aus Spenden für das Patenschaftsprogramm möchte die HU eine Starthilfe für geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende ermöglichen, die die Beschaffung notwendiger Technik oder Materialien, Zuschüsse zu Sprach- und Integrationskursen ebenso wie Beratungen und Workshops finanziert.

 

Wie kann ich spenden?

Spenden für das Patenschaftsprogramm können direkt auf das Spendenkonto der Humboldt-Universität überwiesen werden oder über die Spendenplattform betterplace.org.

Spendenkonto

Humboldt-Universität zu Berlin
Deutsche Bank PGK AG
IBAN: DE95 1007 0848 0512 6206 01
BIC/SWIFT: DEUTDEDB110

Verwendungszweck:

  • Patenschaftsprogramm Ukraine
  • PSP: Z.00093.00.410100
  • Name und Adresse Spender:in

Spenden über betterplace.org

 

 

 


 

FAQs für ukrainische Studierende

und Wissenschaftler:innen an der HU

FAQs für geflüchtete Studierende

und Wissenschaftler:innen in Berlin

Wohnangebote für geflüchtete Ukrainer:innen

 

Initiativen in der HU


Saving Ukrainian Cultural Heritage Online

Eine Arbeitsgruppe aus Studierenden der digitalen Fachinformatik Geschichte dokumentiert im Rahmen der globalen Initiative sucho.org (Saving Ukrainian Cultural Heritage Online) Kulturgutverluste in der Ukraine. Datenbanken und Quellensammlungen von ukrainischen Servern wurden kopiert und archiviert, bevor besagte Server möglicherweise durch Kampfhandlungen zerstört werden.

Weitere Informationen

 Zur Organisation und für freiwillige Helfer:innen 

 


 
Arrival Support

Die Freiwilligen nehmen die in Berlin ankommenden Flüchtlinge in Empfang und helfen ihnen bei der Ankunft in Deutschland. Sie vermitteln Unterkünfte, begleiten zu bereits organisierten privaten Unterkünften, unterstützen beim Kauf von Zugtickets für die Weiterreise, übersetzen…

Momentan werden insbesondere Personen gesucht, die Ukrainisch und Russisch sprechen und an den Ankunftsstellen HBF, ZOB und Ostbahnhof bei der Kommunikation unterstützen.

Gesucht werden auch ukrainisch- und russischsprachige Psycholog:innen, die an den Ankunftsstellen bereitstehen.

Zur Linksammlung zur Koordination der Hilfe

Kontakt: Lea Melle, lea.melle@hu-berlin.de

 



Labs friendly/open to Ukrainian scientists

Zur Liste der offenen Labore für ukrainischen Wissenschaftler:innen

Zur vollständigen Liste der Labore

 



Refugee Law Clinic Berlin

Die Refugee Law Clinic Berlin e.V. der HU bietet kostenlose und unabhängige Rechtsberatung für Geflüchtete und Migrant:innen in Berlin an.

Kontakt: info@rlc-berlin.org

Zur Webseite der Refugee Law Clinic Berlin

 



Krisenchat

Krisenchat ist ein Beratungs- und Versorgungsangebot, das im Mai 2020 während der Corona-Pandemie entstanden ist, mit dem Ziel, allen jungen Menschen Zugang zu professioneller Ersthilfe in Krisen anzubieten.

Zur Webseite von Krisenchat

Derzeit sucht Krisenchat ukrainisch- und russischsprachige Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen, um Kindern in akuter psychologischer Not zu helfen.

Kontakt: info@krisenchat.de oder auf Instagram und Facebook bei @krisenchat.de

 

Weitere Informationen

Sammelaktionen für Sachspenden in der HU und Berlin

 

Aktion: Tausche deinen Verbandskasten aus für die Ukraine

Gemeinsam mit einem Freund sammelt Mario Cypko, Exzellenzcluster Matters of Activity, (abgelaufene) Erste-Hilfe-Kästen für Ukrainer:innen, die nicht fliehen können. Benötigt werden auch (größere) Taschenlampen, Powerbanks und Wärmebildkameras (zum Auffinden von Opfern). Diese werden regelmäßig direkt in die Ukraine gebracht.

Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit einem Krankenhaus in Lviv und einem Ausbildungszentrum für Freiwillige in der Region um Lviv statt. Spenden können im MoA-Büro zu den üblichen Bürozeiten (Mo-Do, 10-22 Uhr) abgegeben werden.

Warum Erste-Hilfe-Kästen? In den alten Erste-Hilfe-Kästen im Auto oder zu Hause befinden sich viele steril verpackte Erste-Hilfe-Produkte, die sonst oft weggeworfen werden, die aber in Ukraine dringend benötigt werden. Diese Aktion richtet sich an Unternehmen und Institutionen mit vielen Mitarbeitenden an wenigen Standorten, damit die Logistik nicht zu kompliziert ist. Es ist eine sehr eine gute Möglichkeit, individuelle und einfache Hilfe durch die Mitarbeiter:innen zu leisten und dabei Leben zu retten.

Kontakt

Mario Cypko
Exzellenzcluster Matters of Activity
mario.cypko@fu-berlin.de

 


 

Pilecki-Institut

Das polnische Kultur- und Forschungsinstitut nimmt täglich zwischen 10 und 18 Uhr Sachspenden am Pariser Platz 4A an. Besonders gefragt sind Kleidung, Medikamente, Powerbanks für die mobile Stromversorgung, Campingkocher, Lebensmittelkonserven, Handlampen und Erste-Hilfe-Kästen. Es wird darum gebeten, eine Liste mit den Hilfsgütern mitzubringen.

Adresse: Pariser Platz 4A

Zur Webseite des Pilecki-Instituts

Tel.: 030 27578956

 


 

Weitere Informationen

 

 

Expert:innen der HU zum Krieg in der Ukraine


 

Vergangenes

 

Solidaritätsveranstaltung für die Ukraine am 4. März


Humboldt-Universität stands with Ukraine – Unter diesem Motto versammelten sich am 4. März mehr als 350 Humboldtianer:innen auf dem Innenhof des Hauptgebäudes um ihre Solidarität auszudrücken. Peter Frensch, kommissarischer Präsident der HU, hielt eine Ansprache. Darauf folgte ein künstlerisches Programm mit Musik und Redebeiträgen von Studierenden der Slawistik.

Solidaritaetsveranstaltung_ki.jpeg


Solidaritaetsveranstaltung5_ki.jpeg


Solidaritaetsveranstaltung2_ki.jpeg


Solidaritätveranataltung Ukraine_Martin Ibold-16.jpg


Solidaritätveranataltung Ukraine_Martin Ibold-18.jpg