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Bekanntmachung des BMEL: Förderung von Innovationen zur Minimierung der Übertragung von mikrobiellen Kontaminationen im Rahmen der Fleischgewinnung und der Fleischverarbeitung

Der unterschriebene Ausdruck der online erstellten Unterlagen ist beim Projektträger auf dem Postweg oder per Telefax (nicht per E-Mail) bis Mittwoch, den 12. Dezember 2018, 12.00 Uhr (Ausschlussfrist) einzureichen (Eingang bei der BLE).
Gegenstand der Förderung

Mit der vorliegenden Bekanntmachung sollen innovative Vorhaben der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung unterstützt werden, die der Minimierung der Übertragung von mikrobiellen Kontaminationen im Rahmen der Fleischgewinnung und -verarbeitung dienen.

Besonders förderfähig sind Verbundvorhaben, in denen an den verschiedenen Stellen ansetzende Maßnahmen vernetzt und hinsichtlich möglicher Synergieeffekte im Hinblick auf den gesundheitlichen Verbraucherschutz bewertet werden. Hierzu zählt die Validierung der Kombination verschiedener Maßnahmen zur Minimierung der Kontamination von Schlachtkörpern und Frischfleischprodukten mit mikrobiellen Verunreinigungen im Rahmen der Fleischgewinnung und -verarbeitung.

  • Eine Förderung kommt beispielsweise für Innovationen in folgenden Bereichen in Betracht:
  • Innovative Instrumente und Verfahren zur schnellen Diagnostik von Mikroorganismen,
  • die Reduktion möglicher Eintrags- und Austragsquellen für Mikroorganismen, wie zum Beispiel der Zeitraum der Nüchterung vor der Schlachtung und der Transport der Schlachttiere,
  • die Optimierung von Prozessen zur Vermeidung möglicher Übertragung und Kreuzkontamination im Schlacht
  • und Verarbeitungsprozess wie beispielsweise
    • bei der Geflügelschlachtung die Betrachtung der hygienisch besonders problematischen Bereiche Wasserbadbetäubung, Brühvorgang, Rupfen und Eviszeration,
    • bei der Schweineschlachtung insbesondere die Untersuchung der Prozessschritte Brühen, Entborsten und Eviszerieren,
    • die Betrachtung der im Prozess eingesetzten Maschinen, Gegenstände und Personen im Hinblick auf ihre Rolle als potenzielle Überträger,
    • innovative maschinen- und verfahrenstechnische Optimierungen,
    • die Entwicklung und Verbesserung von Kontaktmaterialien zur Reduzierung der Ansiedlung von Mikroorganismen,  
  • die Entwicklung von Strategien oder Verfahren zur Entfernung von Oberflächenverunreinigungen durch organisatorische oder technische Maßnahmen.

 

Zuwendungsempfänger und -voraussetzungen

Antragsberechtigt sind Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, mit Niederlassung in Deutschland sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, soweit eine substanzielle Kooperation mit der Privatwirtschaft sichergestellt ist. Bei Verbundprojekten ist von den Partnern ein Projektkoordinator zu benennen, der für das Vorhaben eine Projektskizze vorlegt und dem Projektträger in allen Fragen der Abwicklung als Ansprechpartner dient.

 
Art, Umfang und Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

 

Die vollständige Bekanntmachung finden Sie hier.