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„Natürlich haben Algen Augen“

Peter Hegemann ist der Gairdner-Preisträger 2018 und erhält die Otto-Warburg-Medaille 2018 - die höchste deutsche Ehrung im Bereich Biochemie und Molekularbiologie ist mit 25.000 Euro dotiert. Auch der wichtigste kanadische Forschungspreis zeichnet ihn für seine Verdienste auf dem Gebiet der Optogenetik aus. Viele bisherige Gairdner Award-Preisträger haben später auch den Nobelpreis erhalten.

Peter Hegemann studierte in Münster und in München Chemie, bevor er am Max Planck Institut für Biochemie in München promovierte. Nach einem Forschungsaufenthalt an der University of Syracuse (New York, USA) kehrte er 1986 ans MPI für Biochemie zurück und übernahm die Leitung einer Forschungsgruppe. 1992 habilitierte er sich und folgte dem Ruf auf eine Professur für Biochemie an der Universität Regensburg. Seit 2004 hat er den Lehrstuhl für Experimentelle Biophysik am Institut für Biologie der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) inne. Er ist einer der Begründer der Optogenetik, einer Technik, die es ermöglicht, einzelne Nervenzellen gezielt zu steuern, und so Einblicke in die Funktionsweise des Gehirns zu gewinnen. Hegemann hat bereits zahlreiche hoch dotierte Auszeichnungen erhalten, unter anderem den Louis-Jeantet-Preis und den Leibniz-Preis.

Im Video gibt er Einblicke in seine Forschung und was ihm dabei am meisten Spaß macht.

Interview: Dr. Anne Tilkorn

Weitere Informationen

Webseite Gairdner Award und Video auf englisch 

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