HU-Studie zeigt: Einsatz von Notebooks motiviert Schüler

Lernen in Notebook-Klassen kann Unterricht und Schülerkompetenzen verbessern

Hierzu wurden 13 weiterführende Schulen in
Niedersachsen in die Evaluation einbezogen, die an dem Projekt
„1000mal1000: Notebooks im Schulranzen“ der niedersächsischen
Landesinitiative n-21 teilnehmen. Der vorliegende Bericht liefert eine
detaillierte Projektanalyse und praktische Handlungsempfehlungen für
alle diejenigen, die eine Einrichtung von Notebook-Klassen planen.

Ein Bericht über zahlreiche US-Schulen, die
Schüler-Laptops wieder abschaffen, hatte in Deutschland 2007 eine
grundsätzliche Debatte über Computer und Internet im Unterricht
initiiert. Heike Schaumburg, Doreen Prasse, Karin Tschackert und Sigrid
Blömeke vom Institut für Erziehungswissenschaften der
Humboldt-Universität zu Berlin stellen in ihrer Studie aber fest, dass
verschiedene Indikatoren darauf hindeuten, dass die Schüler in
Notebook-Klassen eine höhere Motivation zeigen als Schüler herkömmlich
unterrichteter Klassen. Die Mehrheit der Lehrkräfte beobachtete eine
Zunahme der Selbstständigkeit der Schüler. Im Bereich Computerkompetenz
zeigten Notebook-Schüler ein höheres Computerwissen und eine höhere
subjektive Einschätzung ihrer Kompetenz.

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Die Integration von Notebooks in den Unterricht ist aber ein
langwieriger Prozess. Veränderungen der Unterrichtspraxis und folglich
der Schülerkompetenzen, so die Autorinnen, brauchen Zeit und sind
langfristig ohne die entsprechenden Rahmenbedingungen, wie
Fortbildungen, Austausch, Zeit und Freiräume, in denen experimentiert
werden kann, nur schwer möglich. Vor allem die Technik muss
funktionieren; ein Notebook-Projekts sollte in der Schule verankert
sein und von allen Beteiligten – Lehrkräften, Schülern und Eltern – die
notwendige Unterstützung erhalten.

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Die Publikation „Lernen in Notebook-Klassen“ kann kostenfrei bestellt
werden unter <a
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Kontakt:

Dr. Heike Schaumburg
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