Wahlen an der Humboldt-Universität

Studierende, Professoren und Mitarbeiter wählen am 23. Juni die wichtigsten Gremien der HU

 

Am 23. Juni finden die nächsten Wahlen zum Akademischen Senat und zum
Konzil statt. Alle Professorinnen und Professoren, akademischen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,  sonstige Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sowie Studierende sind aufgerufen, ihre Vertreterinnen und
Vertreter mit zu wählen. Die Wahl für beide Universitätsgremien findet
aller zwei Jahre an den Fakultäten und in der Verwaltung statt. Jede
abgegebene Stimme zählt gleichzeitig für die Listen (Menge der Sitze)
als auch für einzelne Kandidaten (Vertreter der Listen).


Der
Akademische Senat vertritt alle Statusgruppen der Universität. In
öffentlichen Sitzungen entscheiden seine 25 Mitglieder über Themen, die
relevant für die Steuerung und inhaltliche Ausrichtung der gesamten
Universität sind. Hinein gewählt werden: 13 Professorinnen oder
Professoren, 4 akademische Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter, 4
Studentinnen oder Studenten und 4 sonstige Mitarbeiterinnen oder
Mitarbeiter.


Das Konzil ist das höchste Gremium der Universität.
Es wählt die Mitglieder des Präsidiums, beschließt über die Verfassung
sowie die Wahlordnung. Es erörtert auch den jährlichen
Rechenschaftsbericht des Präsidenten. Es besteht aus den 25 Mitgliedern
des Akademischen Senats und 36 weiteren Vertretern der Statusgruppen.

Wahlbekanntmachung
für die Wahl zum Akademischen Senat/Konzil

 

Zur Wahl stehende Kandidaten für die Wahl von Akademischen Senat/Konzil

 

Wahllokale für die Wahl zum AS/Konzil

 

 

Zur Wahl für Professorinnen und Professoren


Liste 1: "ProPhil"
Liste 2: "NHU"

Liste 3: "MIT HUMBOLDT"

Zur Wahl für akademische Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter

Liste 1: "Uni gestalten!"
Liste 2: "Humboldt
Mittelbau"

Liste 3: "Mitarbeiter für Forschung und Lehre (MFL)"

Zur
Wahl für sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Liste 1:
"HU-konkret"
 
Liste 2: "ver.di/offene Liste"
Liste 3: "So!nstige
MitarbeiterInnen Humboldts"

Zur Wahl für Studentinnen und
Studenten

Liste 1: "RCDS -
Projekt Zukunft"
Liste 2: "BuF-Bündnis unabh. Fachschaftler_innen"
Liste 3: "LuSt-Liste unabhängiger Studierender"
Liste 4: "Liberale
Hochschulgruppe / LHG"

Liste 5: "Offene Linke Liste an der HU Berlin -
OL"




In den letzten Jahren profilierte sich die Humboldt-Universität in
Mitteleuropa als führende Einrichtung für konsequente
Nachwuchsförderung, herausragende Forschung und innovative Lehre.
Graduiertenkollegs und Juniorprofessuren, Spitzenpositionen bei
DFG-Drittmitteln und Sonderforschungsbereichen sowie Bachelor-,
Master-Studiengänge und Fast-Track-Promotionen sind Ausdruck der
Innovationskraft und Leistungsfähigkeit. Dieser Erfolgsweg muss auch in
Zukunft gesichert und weiter entwickelt werden. Die Liste NHU hat den
Weg erfolgreich mit gestaltet und fühlt sich der Zukunft verpflichtet.
Sie wird vor allem folgende Herausforderungen aufgreifen:

  • Verbesserung der modularisierten Bachelor- und
    Master-Studiengänge! Die Studierbarkeit muss durch die Größe der Module
    und angemessene Leistungsnachweise erleichtert, Mobilitätsfenster für
    Auslandsstudien müssen eröffnet und Leistungsträger gezielt gefördert
    werden.
  • Erleichterung der Arbeit von Wissenschaftlern und
    Wissenschaftlerinnen durch Entlastung von operationalen
    Verwaltungsaufgaben! Eine stärkere Serviceorientierung der Verwaltung
    und Vereinfachungen der Abläufe in der akademischen Selbstverwaltung
    müssen mehr Freiraum für Lehre und Forschung schaffen.
  • Konsequente
    Förderung von interdisziplinärer und internationaler
    Zusammenarbeit! An den Schnittstellen zwischen Disziplinen und in der
    globalen Zusammenarbeit liegen die innovativen Forschungsfelder;
    gezielte Unterstützung durch universitäre Fonds sollen hier
    Anschubfinanzierungen für große Projekt gewähren.
  • Freiräume für
    Leistungsträger schaffen! Leistungen von
    Persönlichkeiten und Einheiten müssen sowohl durch Mittelvergabe und
    Freiräume honoriert werden als auch in den anstehenden Strukturplanungen
    Berücksichtigung finden.

 

Liste
3 "MIT HUMBOLDT"

Die letzten Jahre waren an der Humboldt-Universität geprägt
von großen Erwartungen, einigen Erfolgen aber auch herben
Enttäuschungen. Trotz schwieriger finanzieller Bedingungen haben sich in
vielen Struktureinheiten der Universität Forschung und Lehre positiv
weiterentwickelt. Es konnten viele herausragende Kolleginnen und
Kollegen aus dem In- und Ausland für eine Tätigkeit an unserer
Universität gewonnen werden.


Es besteht auch in Zukunft die Chance, die historische Rolle der HU in
ihrem aktuellen Umfeld kreativ fortzuführen und – wo nötig - zu
erneuern. Die unkritische Übernahme von Erfolgsrezepten und
Entscheidungsstrukturen aus anderen Universitätskulturen oder gar
Erwartungen bildungsferner Organisationen führt nicht zu nachhaltigen
Verbesserungen, sondern allenfalls zu kurzfristigen finanziellen
Erfolgen.


Ein wesentliches Ziel für die nächste Amtsperiode liegt darin, im Rahmen
der nationalen und internationalen Vorgaben, gemeinsam mit den anderen
Statusgruppen Bachelor- und Master-Curricula so zu entwickeln, dass ein
wissenschaftlich fundiertes Studium entsprechend der Humboldtschen Idee
sichergestellt wird.


Derzeit unterliegt die Universität der Gefahr, durch permanente
Begutachtung, Beratung und eine selektive Finanzierung ihre eigenen
Ideale aus den Augen zu verlieren. Deshalb müssen die langfristigen
Auswirkungen solcher - an sich begrüßenswerten Programme - von den
Organen der Universität offen diskutiert und ehrlich kommuniziert
werden. Die damit einhergehende mittelfristige Strukturplanung wird eine
der schwierigsten Aufgaben des neuen Präsidiums und des Akademischen
Senats mit seinen Kommissionen in der kommenden Amtsperiode sein.


Die verfassungsmäßigen Gremien mit ihren demokratischen
Mitwirkungsrechten der in ihnen vertretenen Statusgruppen müssen in die
Lage gesetzt werden, konstruktiv mit dem Präsidium der Universität
zusammenzuarbeiten. Generell gibt es für die vielfach vorgetragene
Behauptung, die HU habe eine 'Governance Handicap', das sie träge und
unbeweglich mache, keine wirklichen Belege. Dagegen gibt es an anderen
Universitäten durchaus ernüchternde Erfahrungen mit vorgeblich
effektiveren und stärker zentralisierten Leitungsprozessen.


Eine besondere Stärke der Humboldt-Universität sind ihre erfahrenen und
engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im wissenschaftlichen wie
nichtwissenschaftlichen Bereich. Auch die studentischen
Gremienmitglieder haben häufig nicht nur die Interessen und Erfahrungen
der Studierenden vertreten sondern detaillierte Kritik an Praktiken oder
Vorlagen vorgetragen, die von den anderen Mitgliedern übersehen wurde.


Wir begrüßen es ausdrücklich, dass der neu gewählte Präsident der HU
selbst für die Gremien sowie für die Universitätsöffentlichkeit
Transparenz eingefordert hat. In diesem Sinne wird „Mit Humboldt“ die
Entwicklung der Humboldt-Universität auch weiterhin konstruktiv-kritisch
und fakultätsübergreifend vorantreiben.

 



Zur
Wahl für akademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter


Liste 1: "Uni gestalten!"

 Wer hat schon
Lust, seine kostbare Zeit
in sinnlosen Sitzungen zu
verschwenden oder stundenlang um einen Konsens zu ringen, wenn die
Entscheidungen woanders getroffen werden? Wir wollen die Erosion der
akademischen Gremienkultur stoppen und einen realen Einfluss auf die
Entscheidungsstrukturen unserer Universität ausüben. Dafür brauchen wir
eine transparente und qualifizierte Entscheidungsgrundlage in
Kommissionen und Gremien, eine zuverlässige Rückkopplung mit Kolleginnen
und Kollegen des akademischen Mittelbaus aus den Instituten und eine
glaubwürdige Bündnispolitik mit anderen Statusgruppen, die sich für eine
aktive Gestaltung unserer Universität einsetzen. Das Prinzip „Glauben
und Hoffen“ ist keine Basis für eine moderne demokratische Hochschule!


In der nächsten Zeit müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden,
damit die Fehler der Bologna-Reform nachhaltig korrigiert werden, die
Studierbarkeit verbessert wird und die Lehre einen größeren Stellenwert
erhält, wozu der Mittelbau entscheidend beitragen kann. In der Förderung
des wissen-schaftlichen Nachwuchses muss der Schwerpunkt wieder auf die
Verbesserung der Arbeitsbedingungen der befristet Beschäftigten gelegt
werden.


Das sind die Ziele der offenen gewerkschaftlichen Liste 1 „Uni
gestalten!“


Listensprecherin Dr. Larissa Klinzing


 

Liste
2: "Humboldt Mittelbau -
Tradition und Erneuerung"


Parallel zu den Ereignissen der Wende hatten sich wissenschaftliche
MitarbeiterInnen unterschiedlichster Fachrichtungen regelmäßig zu
kritischen Diskursen getroffen und gemeinsam beschlossen, sich fortan
für die Interessen des Mittelbaus einzumischen. Man einigte sich auf den
Listennamen „Humboldt Mittelbau“ und Mitglieder der Liste kandidierten
seitdem für das Konzil und den Akademischen Senat der HU.


Über die Zeiten der Neustrukturierung der HU bis heute ist diese
Traditionsliste des Mittelbaus immer aktiv geblieben. Neben personellen
Erneuerungen gibt es stetig auch aktuelle Probleme des Mittelbau,
insbesondere in Zeiten der knappen Finanzen, wo man sich zu gerne an den
befristeten Stellen des MB bedient. Daher kämpfen wir insbesondere
gegen weitere Kürzungen im Mittelbau und für den Erhalt und Ausbau der
landesfinanzierten Mittelbaustellen, sowie mehr Eigenverantwortung in
Forschung und Lehre, Qualitätssicherung der Lehre im 2-stufigen
Studiensystem, mehr Mitsprache bei der Verteilung von Ressourcen,
Freisemester auch für wissenschaftliche MitarbeiterInnen und die
Anerkennung des Arbeitsaufwandes in Verwaltung und  Dienstleistung.

Unsere Liste ist partei- und gewerkschaftsunabhängig und alle unsere
Mitglieder waren und sind– oft auch in mehreren – zeitintensiven
Kommissionen des AS (http://gremien.hu-berlin.de/as/askommissionen)
und in Gremien ihrer Institute/Fakultäten, um hier Beschlüsse im Sinne
des Mittelbaus vorzubereiten und durchzusetzen.


Darum wählt Eure Kandidatinnen und Kandidaten  der Liste „Humboldt
Mittelbau“!


 

Liste 3: "Mitarbeiter für Forschung und Lehre"
Die Liste „Mitarbeiter für Forschung und Lehre“ ist eine parteipolitisch nicht gebundene Gruppe befristeter und unbefristeter wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Fächer und Fakultäten der Humboldt-Universität, die sich einem gemeinsamen Ziel verpflichtet fühlen:

Die Verwirklichung des Humboldtschen Ideals an unserer Universität: Einheit von Forschung und Lehre

Die Ziele unserer politischen Arbeit sind:

  • Wissenschaft als Beruf
  • Festigung des Mittelbaus als eine tragende Säule der akademischen Vollausbildung
  • Erhalt der Qualifikationsstellen als wichtigen Karriereweg an der Universität
  • Qualität und Wertschätzung der Mittelbau-Lehre stärken
  • Angemessenes Betreuungsverhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden
  • Mehr Transparenz in der Arbeit des Präsidiums

Wir ringen um das Erreichen dieser Ziele aktiv im Konzil, im Akademischen Senat sowie in seinen Kommissionen. Allen von außen postulierten Gegensätzen und Unterschieden zum Trotz - befristet oder unbefristet, Haushaltstelle oder Drittmittel, Geistes- oder Naturwissenschaften - vereinigen sich in unserer Liste Menschen, die noch an die oft beschworene Verwirklichung des Humboldtschen Ideals glauben. Mit Eurer Unterstützung engagieren wir uns weiter in den Gremien der HU für Mittelbauinteressen.

Homepage: http://www2.hu-berlin.de/mfl/

E-Mail: mfl@hu-berlin.de

 



Zur Wahl für
sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Liste 1: "HU-konkret"

Seit mehr als 14 Jahren wirken wir, die Mitglieder der Liste HU‑Konkret,
aktiv in den Gremien mit, ohne dabei enge Bindungen an Gewerkschaften
oder politische Gruppierungen einzugehen. Wir fühlen uns nur den
Interessen der Universität und im Besonderen denen der Sonstigen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verpflichtet. Für unsere Anliegen
arbeiten wir mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Listen und
Statusgruppen eng zusammen.


In der kommenden Wahlperiode wird es vor allem darauf ankommen,

  • die Interessen unserer Statusgruppe in den Gremien weiterhin
    aktiv
    zu vertreten und unser Mitsprache­recht bei konstruktiven
    Entscheidungen zu nutzen,
  • den Dienstleistungs- und
    Verwaltungsbereich der HU zu stärken, um
    allen Angehörigen der HU optimale Studien-, Forschungs- und
    Arbeitsbedingungen zu ermöglichen,
  • die Zugehörigkeit der Charité
    als Medizinische Fakultät der HU zu
    bewahren,
  • der Kommerzialisierung der Universitätsmedizin
    entgegen zu wirken,
  • bei Entscheidungen zur Personalpolitik
    Transparenz zu sichern und
    soziale Verträglichkeit einzufordern,
  • die notwendige
    Überarbeitung der Verwaltungsstrukturen an der HU
    kritisch zu begleiten und dabei insbesondere Wert auf zu erzielende
    Synergieeffekte durch Veränderungen in der Organisation und die
    Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen.
  • Wir
    unterstützen die Aktivitäten in der Universität im Rahmen der
    Exzellenzinitiative in allen drei Säulen und werden dazu beitragen, dass
    möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vorbereitung und
    Realisierung einbezogen werden.


Wenn Sie uns Ihre Stimme geben, werden wir die Interessen der Sonstigen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gremien und gegenüber der
Universitätsleitung und den anderen Statusgruppen weiterhin offensiv und
zuverlässig vertreten. Wir sind an Ihren Anregungen und Vorschlägen
interessiert und werden Rechenschaft über unsere Tätigkeit ablegen.


 

Liste 2: "ver.di/Offene
Liste"

Die Liste ver.di/Offene Liste tritt mit aktiven, gremienerfahrenen und
Ihnen bekannten Kandidatinnen und Kandidaten zur Interessenvertretung
der nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an.


Eine exzellente Universität kann es nur mit hochmotiviertem Personal auf
der Grundlage entsprechender Arbeitsbedingungen geben. Daher haben wir
uns für die nächste Wahlperiode das Ziel gesetzt, alle Aktivitäten, die
zur Verbesserung dieser Bedingungen beitragen, zu unterstützen, wie:

  • mehr Transparenz von Leitungsentscheidungen
  • kritische
    Begleitung der Umsetzung des Tarifvertrages der Länder
    (TRV-L) an der HU
  • Unterstützung von Maßnahmen, deren Ziel eine
    moderne Universität
    ist
  • Ausschluss von Privatisierungen
  • Umsetzung der
    Zielvereinbarungen für die „Familiengerechte
    Hochschule“

Sie als Wählerin oder Wähler können sich an der Realisierung unserer
Ziele beteiligen, indem Sie uns über Probleme in Ihrem Bereich
informieren oder in den Gremien, Kommissionen oder Ausschüssen der
Universität mitwirken.

In der Verfassung der Humboldt-Universität als „sonstige
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ bezeichnet, ist unsere
Beschäftigungsgruppe als wissenschafts-stützendes Personal wichtiger
Teil des Fundaments der Humboldt-Universität. Ohne die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter an den Lehrstühlen, in den Verwaltungen und den
Zentraleinrichtungen ist exzellente Lehre und Forschung an unserer
Universität nicht möglich

 


Liste 3: "So!nstige MitarbeiterInnen Humboldts"


Die Liste So!nstige MitarbeiterInnen Humboldts tritt zum dritten Mal zu Gremienwahlen an und konnte in der vergangenen Wahlperiode mit zwei Senatoren im AS und fünf Konzilsmitgliedern die Interessen der sonstigen Beschäftigten in den verschiedenen akademischen Gremien und Kommissionen wahrnehmen. Bitte informieren Sie sich darüber unter http://gremien.hu-berlin.de/listen/sonstige-ma-humboldts.

Die KollegInnen der Liste möchten in der kommenden Wahlperiode dazu beitragen, dass

  • in den anstehenden Strukturentscheidungen auf Grund des neuen Hochschulvertrags und der Amtsperiode eines neuen Präsidiums die Belange der von uns vertretenen KollegInnen bei der Verbesserung von Querschnittskommunikation und der Optimierung von Verwaltungsabläufen berücksichtigt werden;
  • Diskussionen und Entscheidungsfindungen an der Humboldt-Universität transparent, respektvoll und ergebnisorientiert geführt werden;
  • die Erfahrungen und Kenntnisse der sonstigen MitarbeiterInnen aus den die 3. Säule betreffenden Organisationseinheiten des Exzellenzantrags mit einbezogen werden;
  • die Genderperspektive in Forschung, Lehre und Verwaltung selbstverständlicher Bestandteil unseres universitären Alltags wird und weiterhin Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie entwickelt und durchgesetzt werden.

Auf Ihre Stimme kommt es an! Nur mit Ihrer Stimme können Sie die VertreterInnen Ihres Vertrauens auch mit einem Mandat versehen.

 




Liste
2: "BuF – Bündnis
unabhängiger Fachschaftler_innen"

Du kennst uns Fachschaftsaktive von Erstsemestereinführungen und
Infoveranstaltungen, Partys, Kinoabende und anderen Projekten. Wir
arbeiten stetig für Dich auf Fakultäts- und Institutsebene an der
Verbesserung Deiner Studiensituation. Auch im Studierendenparlament sind
wir für Dich aktiv und sorgen für frischen Wind in den ideologisch
angestaubten Reihen.


Jetzt wollen wir Deine Stimme im Akademischen Senat (AS) sein!


Der AS als das höchste gewählte Gremium der Akademischen
Selbstverwaltung ist Ort grundlegender Entscheidungen für unser aller
Studium. Dort kann BuF die langjährige Erfahrung der Fachschaftaktiven
aus den dezentralen Universitätsgremien der Institute und Fakultäten
einbringen. Wir wissen sehr genau um die Schwierigkeit studentische
Mitbestimmung gegenüber einer Professor_innenmehrheit durch zu setzten.
Doch die Arbeit lohnt sich! Das BuF soll mit Deiner Hilfe ein
Verknüpfungspunkt zwischen dem AS und den dezentralen
Universitätsgremien werden. Was Dir unter den Nägeln brennt, tragen wir
direkt in das oberste Gremium. Dort sorgen wir für eine schnelle Lösung
und für die direkte Umsetzung an Deinem Fachbereich. 


Was wir für Euch erreichen wollen:

  • Wir wollen eine gelungene Überarbeitung der Bachelor- und
    Master-Studiengänge und werden diesen Prozess auf allen Ebenen
    begleiten. 
  • Wir setzen uns für den Erhalt von Lehrstühlen und
    Studiengängen
    sowie den Schutz auch kleinerer Fachbereiche ein. (z.B. LGF) Vielfalt
    statt Einfalt.
  • Wir wollen studentische Copyshops zum
    Selbstkostenpreis.
  • Wir fordern eine konsistente Reform der
    Online-Programme (z.B.
    Agnes).
  • Wir verlangen, dass die Datenschutzrechte der
    Studierenden
    eingehalten werden.
  • Vernünftige Studierendenausweise statt
    blasser Lappen, die bei
    jeder Buchausleihe abgetippt werden müssen.
  • Ein nicht nur
    architektonisch, sondern auch für die Nutzer
    glänzendes Grimm- Zentrum. Auch in den anderen Bibliotheken muss die
    Arbeitssituation verbessert werden.
  • Der Zugang zum Master muss
    jedem Studierenden offen stehen!
  • Mehr Transparenz in den
    Uni-Gremien. Auf AS-Ebene gefasste
    Beschlüsse dürfen nicht von den Fakultäten und Instituten ignoriert
    werden.

Außerdem setzen wir uns ein:

  • Für ein gebührenfreies Studium.
  • Für eine
    Demokratisierung
    der Hochschule. Deshalb: Viertelparität
    in den Gremien.
  • Für einen wirklich gleichberechtigten
    zwischenmenschlichen Umgang.
    Gegen Diskriminierung in jeder Form.
  • Für ein selbstbestimmtes
    Studium. Gegen Funktionsstörungsatteste
    und Anwesenheitskontrollen.
  • Für eine barrierefreie Hochschule.


Was uns unterscheidet:


Wir wollen Eure Situation im Studium verbessern und nicht Gremienarbeit
zum Selbstzweck betreiben. Mit basisdemokratischen Prinzipien gehen wir
in den AS. Bei uns hat jede Fachschaft eine Stimme, unsere
Plenumssitzungen stehen allen offen. BuF ist politisch, nicht
parteiisch. Unsere Arbeit hat uns gelehrt, dass man Dinge verändern
kann.

Kontakt: hu-buf☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜lists.hu-berlin☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de

 



Liste
3: "LuSt - Liste unabhängiger Studierender"


Wir sind ein Zusammenschluss von Studierenden verschiedener Fachbereiche der Humboldt-Universität zu Berlin. Wir haben uns zusammengefunden, um in den akademischen Gremien und der studentischen Selbstverwaltung dieser Universität eine starke Interessensvertretung seitens der Studierenden zu garantieren. Dabei sind für uns die Charité und der Campus Adlershof genauso wichtig, wie der Campus Mitte.

Wir sind dabei nicht nur im Akademischen Senat und Konzil vertreten (die höchsten Gremien unserer Universität), sondern machen uns für euch auch in diversen Kommissionen stark. Darunter fallen unter anderem die Haushaltskommission (HHK), die Entwicklungs-Planungs-Kommission (EPK), die Standort-Entwicklungs-Kommission (StEK) und die Kommission für Lehre und Studium (LSK). Dabei können wir auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen, die uns hilft, trotz des strukturellen Nachteils der fehlenden Viertelparität unseren Positionen und Vorschlägen in den Gremien Gehör zu verschaffen.

Während der letzten Legislaturperiode haben wir uns gemeinsam mit der Offenen-Linken in der Projektgruppe-Studierbarkeit engagiert. Diese hat im Mai 2007 die Ergebnisse ihrer Umfrage an der Humboldt-Universität zu Berlin im Sommer 2006 zur Bewertung der neuen Studiengänge veröffentlicht.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit war natürlich der Bildungsstreiks und die damit verbundenen Forderungen, welche auch im Akademischen Senat in drei Sondersitzungen diskutiert worden sind. Dabei haben wir eng mit den Streikenden zusammengearbeitet, um uns unter anderem für das Aussetzen der Anwesenheitskontrollen, der Entwicklung von Maßnahmen zur Barrierefreieheit oder auch einer Studiengangsüberarbeitung zur Reduktion des Workloads einzusetzen. Da viele Forderungen des Bildungsstreiks nicht durchgesetzt werden konnten oder bisher nicht umgesetzt worden sind, ist es wichtig auch zukünftig die Debatte über Lehr-, Lern- und Lebensbedingungen an der HU aufrecht zu erhalten und studentische Forderungen immer wieder zum Thema zu machen. Dabei wird auch die anstehende Strukturplanung der Universität eine entscheidende Rolle spielen, welche wir aktiv begleiten und in welcher wir studentische Interessen vertreten werden.

Weitere Informationen und Kontakt zur Liste unabhängiger Studierender findet ihr unter:
http://lusthu.wordpress.com/

 

 



Liste 4: "Liberale Hochschulgruppe / LGH"

Die LHG versteht sich als Interessenvertretung freiheitlich denkender
Studentinnen und Studenten. Mit Eurer Unterstützung wollen wir die
zahlreichen Probleme an der HU aufzeigen und zur ihrer Beseitigung
beitragen. Wir setzen nicht auf die Lösung Eurer Probleme durch Streiks
und Krawall. Stattdessen wollen wir konstruktive Verbesserungsvorschläge
an den Akademischen Senat, die Universitätsleitung und den Berliner
Senat richten. Nur so wird man dort die Sorgen und Nöte der Studenten
ernst nehmen.


Konkret fordern wir die dringend notwendige, engagierte Umsetzung des
Bologna-Prozesses, dessen ursprüngliche Ziele wir begrüßen. Dies muss in
Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Studenten geschehen. Zudem
plädieren wir nachdrücklich für die Bewahrung des Hauptgebäudes der HU
als Herzstück der Universität. Weiterhin fordern wir eine transparenten
Umgang der Studierendenschaft mit den ihr zur Verfügung stehenden
Finanzen, damit die Studenten endlich genau erfahren, was der RefRat mit
ihren Beiträgen finanziert. Auch wünschen wir uns moderne
Studentenausweise, wie sie vielerorts seit Jahren üblich sind.

Details zu unseren Kandidaten und Zielen gibt's unter www.lhg-berlin.de