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Privatschulen – Ersatz, Gefahr oder Bereicherung?

Eine öffentliche Diskussionsveranstaltung des Interdisziplinären Zentrums für Bildungsforschung

 

Die Zahl der Privatschulen ist in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig gewachsen – insbesondere im Raum Berlin/Brandenburg. Doch die Entwicklung ist nicht unumstritten. Kritiker sehen die Gefahr, dass Ungleichheiten im Bildungswesen verstärkt werden. Konfessionelle Privatschulen betrachten sich dagegen als notwendige Ergänzung eines staatlichen Bildungswesens. Reformpädagogische, Freie und Elterninitiativ-Schulen nehmen für sich in Anspruch, Schwächen und Probleme staatlicher Schulen zu beseitigen und zugleich als Reformmotoren für diese zu wirken. Einzelne Privatschulen versuchen, Bildung als gewinnträchtiges Unternehmen zu betreiben.

Das Interdisziplinäre Zentrum für Bildungsforschung der Humboldt-Universität zu Berlin nimmt die rasante Entwicklung zum Anlass, zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zwischen Wissenschaftlern und Praktikern einzuladen.

„Privatschulen – Ersatz, Gefahr oder Bereicherung?“
Donnerstag, 4. November 2010 um 18.30 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Dorotheenstraße 24, Hörsaal 1.101

 

Mit dieser Veranstaltung beginnt eine Reihe öffentlicher Diskurse über aktuelle und kontroverse Fragen der Bildungsforschung. Dr. Thomas Koinzer, Gastprofesser an der Humboldt-Universität, berichtet u.a. über seine Forschungen zu Privatschulen in Sachsen, wo erstmals die gesamte Privatschullandschaft eines Bundeslandes untersucht wurde. Dr. Barb Neumann vertritt als Vizepräsidentin den Verband Deutscher Privatschulen. Prof. Manfred Weiß hat im Rahmen der PISA-Studien die Leistungen an Privatschulen genauer analysiert. Gert Blach leitet die Käthe-Kollwitz-Oberschule in Berlin Prenzlauer Berg, einem staatlichen Gymnasium mit speziellem mathemathisch-naturwissenschaftlichen Profil.

Moderiert wird die Veranstaltungsreihe von Prof. Sigrid Blömeke, Professorin für Unterrichtsforschung an der Humboldt-Universität und Direktorin des Interdisziplinären Zentrums für Bildungsforschung.

Die nächste Veranstaltung in der Reihe findet am 20. Januar 2011 mit einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger in Schulen statt.

WEITERE INFORMATIONEN

Jeannette Schüler
Humboldt Universität zu Berlin
Interdisziplinäres Zentrum für Bildungsforschung
Invalidenstraße 42, Raum 1306
10115 Berlin

Tel: 030 2093-8422
Fax: 030 2093-8436
E-Mail: zentrum.bildungsforschung@cms.hu-berlin.de
zentrum-bildungsforschung.hu-berlin.de



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