Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Presseportal

HU200: Die HU nach 1990 – Abwicklung und Reform

Vierter Vortrag der Reihe „Die Humboldt-Universität in der DDR“


Das Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin organisiert gemeinsam mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam die Veranstaltungsreihe „Die Humboldt-Universität in der DDR“. Die Referenten gehen auf zentrale Aspekte der Universitätsgeschichte nach 1945 ein. Kontroverse und spannende Themen der jüngeren Universitätsgeschichte seit Kriegsende werden durch hochrangige Experten erläutert und mit namhaften Zeitzeugen diskutiert.
Der Vortrag von Professor Konrad H. Jarausch führt die Reihe weiter:

„Im Zeichen der Neuerfindung.
Abwicklung und Reform nach 1990“

Dienstag, 30. November 2010 um 18 Uhr (c.t.)
im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6, 10099 Berlin


Der Vortrag von Professor Jarausch untersucht die Transformation der Universität im Zuge der deutschen Vereinigung. Er skizziert zunächst den Status der Humboldt-Universität in den späten 1980er Jahren unter dem Signum „sozialistische Wissenschaft“, bevor er sich den nur teilweise erfolgreichen Versuchen der inneren Erneuerung unter Heinrich Fink zuwendet. Danach wird er die kontroverse Umgestaltung von oben und außen durch Manfred Erhardt diskutieren und abschließend kursorisch die Probleme der Ankunft im finanziell geplagten Westen behandeln. Ziel des Vortrags ist nicht, in Erinnerungspolemik zu verharren, sondern zu einem differenzierteren Verständnis des schwierigen Neugestaltungsprozesses beizutragen, dessen grundlegende Entscheidungen die Entwicklung der letzten beiden Jahrzehnte geprägt haben.

Konrad H. Jarausch lehrt als Professor für Europäische Zivilisation an der University of North Carolina, Chapel Hill, und war von 1994 bis 2006 Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam. Er ist u.a. Mitherausgeber der Zeitschrift Zeithistorische Forschungen, des Jahrbuchs für Universitätsgeschichte, der Historisch-Sozialwissenschaftlichen Forschungen und dem History of Higher Education Annual.

 

Die Abschlussveranstaltung der Reihe findet am 14. Dezember 2010 mit einer Diskussion zum Thema Bilanz: Die Humboldt-Universität, die DDR und die Gegenwart statt. Zu Gast werden sein: Prof. Dr. Mary Fulbrook (Professorin am University College London), Mechthild Küpper (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Meyer (Staatsminister a.D.) und Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz (Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin). 



WEITERE INFORMATIONEN

Dr. Marcus M. Payk
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Geschichtswissenschaften
Tel. 030 2093-70561
E-Mail: payk@geschichte.hu-berlin.de
www.hu200.de


Werbung