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Weg in die Praxis: Studierende testen ihr Wissen in der Humboldt Law Clinic

Eröffnung der Humboldt Consumer Law Clinic und Symposium zum Europäischen Verbraucherrecht am 16. März 2012


Ab dem Sommersemester 2012 können Studierende der Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin ein weiteres Mal ihr Wissen in der Praxis testen. Etwa 20 ausgewählte Bewerberinnen und Bewerber werden im Rahmen der neu eröffneten Humboldt Consumer Law Clinic (HCLC) an der Juristischen Fakultät in Teams an konkreten Fällen arbeiten und Rechtssuchende beraten.

Die erste deutsche Law Clinic im Bereich des Verbraucherrechts ermöglicht ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern, bereits während des Studiums einen Einblick in die Herausforderungen und Realitäten der juristischen Arbeit zu bekommen und vorhandene Kenntnisse auszubauen. Die Studierenden werden hierbei von ihren Professorinnen und Professoren sowie in der Praxis tätigen Volljuristen in speziellen Vorlesungen geschult und bei der Beratung unterstützt. Anlässlich der feierlichen Eröffnung der HCLC findet am 16. März 2012 ein Symposium zum Europäischen Verbraucherrecht statt:


Eröffnung der Humboldt Consumer Law Clinic und
Symposium zum Europäischen Verbraucherrecht

Freitag, 16. März 2012 ab 14.00 Uhr
Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6, 10117 Berlin


Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Um Anmeldung bis zum 5. März 2012 wird gebeten unter: sandra.gohla@rewi.hu-berlin.de

Ausführliche Informationen zur Veranstaltung sowie zum Programm können abgerufen werden unter: http://lawclinic.rewi.hu-berlin.de/doc/Einladung_Symposium.pdf

Das innovative Lehrkonzept der Law Clinic, das seinen Ursprung in den USA hat, startete an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin bereits im Wintersemester 2010/2011 mit der „Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte“. Diese wurde federführend zunächst von der Richterin des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Susanne Baer betreut und wird nun von Dr. Sarah Elsuni weitergeführt. Im Januar 2012 feierte die „Grund- und Menschenrechts-Clinic“ ihr Jubiläum und den erfolgreichen Abschluss des ersten Zyklus.

„Law Clinics ermöglichen eine attraktive Form der Kooperation von Wissenschaft und Praxis, von Studierenden, Dozentinnen und Dozenten sowie Expertinnen und Experten ausgewählter Fachgebiete. Sie tragen zu besseren Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre bei, indem sie den Übergang vom Studium zum Referendariat verbessern“, sagt Prof. Susanne Augenhofer, die aufgrund eigener Erfahrungen an der Yale Law School die Berliner HLCL gemeinsam mit Prof. Reinhard Singer initiiert hat.

Finanzielle Unterstützung bekommen die Humboldt Law Clinics durch Fördergelder aus dem „Qualitätspakt für gute Lehre“. Im Mai 2011 schnitt die Humboldt-Universität mit ihrem Antrag „Übergänge“ erfolgreich ab und wird bis 2016 mit insgesamt über 13 Millionen Euro gefördert. Das Konzept zielt darauf ab, die verschiedenen Stationen in der Bildungsbiographie von der Schule bis zur Dissertation beziehungsweise von der Universität in die Berufswelt besser zu verknüpfen. Die Law Clinics sind eine von vielen Maßnahmen innerhalb des Programms und sollen nach der Förderzeit in das reguläre Lehrprogramm der Fakultät integriert werden.

 

WEITERE INFORMATIONEN

Prof. Dr. Susanne Augenhofer, LL.M. (Yale)
Juristische Fakultät
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Tel.: 030 2093-3510
E-Mail: susanne.augenhofer@rewi.hu-berlin.de

Prof. Dr. Reinhard Singer
Juristische Fakultät
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Tel.: 030 2093-3542
E-Mail: reinhard.singer@rewi.hu-berlin.de
 

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Pressemitteilung vom 22.02.2012, erstellt von Constanze Haase