Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Presseportal

Neues internationales DFG-Graduiertenkolleg an der Humboldt-Universität eingerichtet

Modulräume und automorphe Formen in der Mathematik werden erforscht


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein neues Internationales Graduiertenkolleg unter Sprecherschaft des Instituts für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin eingerichtet. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss in seiner Sitzung am 11. Mai 2012 in Bonn. Das neue Graduiertenkolleg bietet Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren.

Im Graduiertenkolleg 1800 mit dem Titel „Moduli und automorphe Formen: arithmetische und geometrische Aspekte“ kooperiert die HU mit den niederländischen Universitäten in Leiden und Amsterdam.

„Die umfassende Expertise im Bereich der arithmetischen algebraischen Geometrie und der komplexen Geometrie miteinander zu kombinieren und zu vernetzen – das ist das Ziel des Internationalen Graduiertenkollegs", erklärt Sprecher Prof. Dr. Jürg Kramer. Das besondere Interesse der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler gilt dabei der Untersuchung von Fragestellungen zum Zusammenspiel zwischen der Arithmetik und der Geometrie von Modulräumen sowie von Problemstellungen zur Theorie der automorphen Formen. Das Forschungsprogramm umfasst die drei Forschungsbereiche Arithmetik von Moduli, Höhen und Dichten, Degenerationen sowie automorphe Formen, welche wechselseitig miteinander in Verbindung stehen.

Das neue Promotionsprogramm wird in der ersten Förderperiode von 4,5 Jahren von der DFG mit einer Summe von insgesamt rund 1,8 Millionen Euro gefördert. Die DFG fördert zurzeit 214 Graduiertenkollegs, davon 47 Internationale Kollegs.
 


WEITERE INFORMATIONEN

Prof. Dr. Jürg Kramer  
Institut für Mathematik
Humboldt-Universität zu Berlin
Tel: 030 2093-5815
E-Mail: kramer@math.hu-berlin.de
 

Übersicht Pressemitteilungen


Pressemitteilung vom 11.05.2012, erstellt von Ljiljana Nikolic