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Horst Bredekamp mit dem Berliner Wissenschaftspreis 2012 geehrt

Der Kunsthistoriker wurde bereits im November 2012 für seine hervorragenden Leistungen ausgezeichnet. Am 20. Februar 2013 wird ihm der Preis durch den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit im Roten Rathaus überreicht.

Der Berliner Wissenschaftspreis 2012 des Regierenden Bürgermeisters von Berlin geht an Professor Horst Bredekamp. Die mit einem Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro dotierte Ehrung würdigt den Kunsthistoriker der Humboldt-Universität zu Berlin für seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen.

 

Prof. Dr. Horst Bredekamp mit Klaus Wowereit (li.) und der Laudatorin Prof. Dr. Dr. h.c. Erika Fischer-Lichte (re.)
Prof. Dr. Horst Bredekamp mit Klaus Wowereit (li.) und
der Laudatorin Prof. Dr. Dr. h.c. Erika Fischer-Lichte (re.).
Foto: Barbara Herrenkind

Mit Professor Bredekamp zeichnet die Jury einen der profiliertesten, national und international hoch angesehenen Kunsthistoriker aus, der sich interdisziplinär engagiert, eine umfang- wie einflussreiche wissenschaftliche Expertise bietet und speziell für Berlin viel geleistet hat. So wirkte er maßgeblich an verschiedenen Ausstellungskonzeptionen unter anderem im Pergamonmuseum und im Humboldt-Forum mit. Auf diese Weise profitiert die Berliner Öffentlichkeit von seinem Wissen in Fragen naturwissenschaftlich-medizinischer Visualisierungen und seiner Theorie bildhafter Erkenntnis, heißt es im Urteil der Jury.

Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin, über den Preisträger: "Horst Bredekamp ist einer der innovativsten Wissenschaftler seiner Generation, der durch Sprachgewandtheit und Ideenreichtum nicht nur ein Fachpublikum, sondern auch eine breite Öffentlichkeit für sein Forschungsgebiet zu sensibilisieren versteht. Neben seinen exzellenten wissenschaftlichen Leistungen hat er sich insbesondere durch seine Tätigkeit in zahlreichen Berliner Wissenschaftseinrichtungen um den Wissenschaftsstandort Berlin sehr verdient gemacht."

Horst Bredekamp, 1947 in Kiel geboren, studierte Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Soziologie in Kiel, München, Berlin und Marburg. 1974 wurde er mit einer Arbeit über die Kunst als Medium sozialer Konflikte an der Philipps-Universität Marburg promoviert. Nach dem Studium war er Assistent am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg. Horst Bredekamp ist seit 1993 Professor am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin, seit 2003 außerdem Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Für das in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern neu bewilligte Exzellenzcluster "Bild Wissen Gestaltung. Ein interdisziplinäres Labor" fungiert Professor Bredekamp als einer der Sprecher.

Der Preis

Der Berliner Wissenschaftspreis wird seit 2008 vom Regierenden Bürgermeister für in Berlin entstandene hervorragende Leistungen in Wissenschaft und Forschung verliehen, die in ihrer Umsetzung nachweislich zu Problemlösungen in Wirtschaft und Gesellschaft beitragen. Das Preisgeld kommt der Einrichtung, in der die Leistung erbracht wurde, zugute. Die Preisträger werden von einer hochkarätigen Jury, bestehend aus den für Wissenschaft und für Forschung zuständigen Mitgliedern des Senats, dem Vorsitzenden des Technologie- und Innovationsrates des Landes Berlin, dem Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie acht weiteren herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, ausgewählt und vom Regierenden Bürgermeister ernannt. Vorschlagsberechtigt sind die Berliner Hochschulen, die außeruniversitären Forschungseinrichtungen und ihre Trägerorganisationen sowie die für Wissenschaft und für Forschung zuständigen Mitglieder des Senats.

Weitere Informationen

 

Kontakt

Constanze Haase
Pressesprecherin
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Tel.: 030 2093-2332
constanze.haase@hu-berlin.de
 

Dr. Corinna Heldt
Geschäftsstelle Berliner Wissenschaftspreis
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin
Tel.: 030 20370-309
wissenschaftspreis@bbaw.de

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Pressemitteilung vom 20.02.2013, erstellt von Susanne Cholodnicki