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Schader-Preis 2013 an Jutta Allmendinger verliehen

Die Sozialwissenschaftlerin Jutta Allmendinger hat den Schader-Preis 2013 erhalten. Die Preisverleihung fand im mit 400 Besuchern voll besetzten Schader-Forum in Darmstadt statt. Bereits im Februar gab die Jury ihre Entscheidung bekannt.

Mit dem Preis zeichnet die Schader-Stiftung Gesellschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus, die durch ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr öffentliches Wirken wichtige Beiträge für die Lösung gesellschaftlicher Probleme geleistet haben. Die Preisträgerin des Schader-Preises 2013 Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. erfüllt diese Anforderungen in ganz besonderem Maße.

Es sei „wirklich schwer, Frau Allmendinger in wichtigen wissenschaftlichen oder wissenschaftlichen Rat gebenden Gremien nicht anzutreffen“ sagte Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Stock, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademien der Wissenschaften, in seiner Laudatio. „Immer präsent, immer liebenswert und liebenswürdig, aber auch immer bereit, gleichsam mit dem Florett jede Unachtsamkeit in der Argumentation der anderen aufzuspießen und zur Not, wenn es um die wissenschaftliche Substanz geht, das Florett, um im Bild zu bleiben, gegen stärkere, verbale Waffen auszutauschen“, so Stock weiter.

Die Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin steht mit ihren vielfältigen öffentlichkeitswirksamen Arbeiten für die konsequente Vermittlung sozialwissenschaftlicher Forschungsthemen und -ergebnissen in die Öffentlichkeit. Seit 2007 ist sie Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Untersucht werden dort aus Perspektiven verschiedener Disziplinen zentrale gesellschaftliche Themen: Armut, politische und gesellschaftliche Teilhabe, Arbeit, Integration, internationale Konflikte, Innovation und Wettbewerb. Jutta Allmendinger selbst hat ihre Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung mit den Themen Ungleichheit der Lebenschancen sowie Geschlechter- und Familienfragen verknüpft und dabei immer den internationalen Vergleich einbezogen.

Der Schader-Preis wird jährlich von der Schader-Stiftung verliehen und ist mit 15.000 Euro dotiert. Preisgericht ist das Kuratorium der Stiftung. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Paul Kirchhof (2012), Jan Philipp Reemtsma (2011), Wolf Lepenies (2010), Lord Ralf Dahrendorf (2009), Klaus von Beyme (2008), Franz-Xaver Kaufmann (2007), Gesine Schwan (2006) und Ulrich Beck (2005).

Die Schader-Stiftung fördert die Gesellschaftswissenschaften und deren Dialog mit der Praxis. Die gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Darmstadt finanziert seit ihrer Gründung im Jahre 1989 ihre Fördertätigkeit aus den Erträgen des von Alois M. Schader gestifteten Privatvermögens.

Kontakt

Peter Lonitz
Schader-Stiftung
Tel.: 06151/17 59-17
lonitz@schader-stiftung.de

 

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