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Ersatzteillager Mensch – uneingeschränkt besser leben?

Helmholtz-Humboldt-Sonntagsvorlesung am 26. Mai 2013 zu regenerativer Medizin

Können Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Krebs eines Tages durch neue Therapieansätze vollständig geheilt werden? Ist es denkbar, dass sich Querschnittsgelähmte wieder bewegen können? Das relativ junge Feld der regenerativen Medizin ermöglicht vielen schwerkranken Menschen bereits heute ein besseres Leben, indem biologische Materialien kranke Zellen, Gewebe oder Organe ersetzen und so die körpereigene Selbstheilung anregen. Doch trotz dieser beachtlichen Erfolge stehen Wissenschaft und Medizin in diesem interdisziplinären Forschungsfeld noch am Anfang.

 

Sonntag, 26. Mai 2013, 11 bis 13 Uhr
Audimax der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

freier Eintritt und kostenlose Kinderbetreuung


Referenten

Prof. Georg N. Duda
Sprecher der Exzellenz-Graduiertenschule Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies Charité – Universitätsmedizin Berlin

Prof. Tobias Pischon
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in der Helmholtz-Gemeinschaft, Abteilung Molekulare Epidemiologie 
 

Georg N. Duda gibt in seiner Vorlesung Einblicke in den jungen Therapieansatz, spricht über Herausforderungen und darüber, ob es wirklich möglich ist, Volkskrankheiten mit regenerativer Medizin gänzlich zu heilen. Er ist Sprecher der Exzellenz-Graduiertenschule „Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies“ an der Charité - Universitätsmedizin Berlin . Sein Forschungsinteresse liegt im Spannungsfeld zwischen Biologie und Mechanik – der Basis für die regenerative Medizin.

Tobias Pischon widmet sich in seiner Vorlesung einem ganz anderen Thema, der Diabetesforschung. Zwar ist die Forschung auf dem Gebiet fortgeschrittener als die der regenerativen Medizin und die Patienten können mittlerweile uneingeschränkt besser leben – dennoch sind die Ursachen für die Stoffwechselkrankheit noch weitgehend unbekannt. Für die Wissenschaftler ist es zudem eine Herausforderung, Personen mit hohem Diabetesrisiko zu identifizieren. Pischon, der am zu Helmholtz gehörenden Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) die Abteilung Molekulare Epidemiologie leitet, hat mit seinem Forschungsteam kürzlich 14 neue so genannte Biomarker für den Typ-2-Diabetes identifiziert. Diese biologischen Merkmale liefern möglicherweise neue Erkenntnisse im Kampf gegen die Volkskrankheit. Im Anschluss an die beiden Kurzvorlesungen möchten die Experten ihre unterschiedlichen Ansätze nicht nur miteinander, sondern auch mit dem Publikum diskutieren.


Weitere Informationen 

http://www.helmholtz.de/presse/veranstaltungen/sonntagsvorlesungen_2013


Kontakt

Constanze Haase
Pressesprecherin
Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: 030 2093-2332  
constanze.haase@hu-berlin.de
www.hu-berlin.de  

Janine Tychsen
Stellvertretende Leiterin Kommunikation und Medien
Helmholtz-Gemeinschaft

Tel.: 030 206 329-24 
janine.tychsen@helmholtz.de
www.helmholtz.de

 

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